Nico Lautwein

Bundespolizei greift zu: 110 Tage Haft nach Grenzkontrolle

Trier. Die Bundespolizei Trier hat in der Nacht zu Montag einen ausweislosen Algerier festgenommen. Gegen ihn lagen acht Fahndungsnotierungen vor – nun sitzt er 110 Tage in Haft.

Symbolfoto

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Bild: Kevin Schößler

Anlässlich der Grenzkontrollen nahm die Bundespolizei Trier in der Nacht zu Montag einen ausweislosen Algerier im Stadtgebiet fest. Der Mann war zuvor mit der Regionalbahn aus Luxemburg unerlaubt eingereist.

Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass gegen ihn insgesamt acht Fahndungsnotierungen vorlagen. Darunter befanden sich zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaften Hannover und Braunschweig wegen Diebstahls und Erschleichens von Leistungen, außerdem zwei Aufenthaltsermittlungen sowie vier Schengen-Treffer.

110 Tage Haft statt Geldstrafe

Da der Mann die gegen ihn verhängte Geldstrafe in Höhe von 1.250 Euro nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer 110-tägigen Haftstrafe in die örtliche Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Nach Verbüßung der Haftstrafe sollen aufenthaltsbeendende Maßnahmen eingeleitet werden.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Trier


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