Busfahren wird teurer: VRT hebt Ticketpreise an
Seit vielen Jahren wird im VRT ein Modell zur Berechnung der Kostenentwicklung als Grundlage für die Tarifentwicklung angewandt. Dieses basiert auf Preisindizes des Statistischen Bundesamtes wie zum Beispiel die Kosten für Treibstoff, Personal, Ersatzteile, Reifen, Reparaturen und Versicherungen. Da diese Faktoren laut VRT jährlichen Schwankungen unterworfen sind, beeinflussen sie auch die Gestaltung des Tarifs maßgeblich. "Die Kostensteigerung der Indizes, die eine Tariferhöhung notwendig machen, beträgt zum Beispiel für Dieselkraftstoff 0,5 Prozent, für Reparaturkosten 0,1 Prozent oder für Personalkosten 1 Prozent. Im Zuge der Errechnung des Tarifs sind neben diesen Faktoren zudem die rückläufigen Einnahmen der Verkehrsunternehmen durch den prognostizierten demographischen Wandel berücksichtigt", heißt es von Seiten des VRT.
Erhöhungen im Detail
Aufgrund dieser Berechnungen werden VRT-Tickets ab 1. Januar um durchschnittlich 2,94 Prozent erhöht. So steigt der Preis für ein Schüler- Mobilticket Jahr in Preisstufe 1, also beispielsweise von Trier-Heiligkreuz nach Trier Hauptbahnhof, um 1,30 Euro auf 43 Euro. Der Preis für ein Gruppen-Tagesticket für bis zu fünf Personen in der Preisstufe 7, beispielsweise für Hin- und Rückfahrt von Wittlich nach Trier, steigt um 50 Cent auf 22,80 Euro – also um 10 Cent pro Person. Der Preis für das Einzelticket der Preisstufe 1 ist seit 2013 unverändert und wird zum 1. Januar um 10 Cent auf 2,10 Euro erhöht. Das Einzelticket der Preisstufe 2 hingegen wurde seit 2015 nicht erhöht und wird zum Jahreswechsel ebenfalls um 10 Cent auf 2,90 Euro steigen. Die neuen Preise müssen noch vom Landesbetrieb Mobilität genehmigt werden. RED
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