"Ein Lied kann eine Krücke sein": Imgrad Knef in der Tufa
Wenn auch ein wenig gebrechlich, präsentiert sie doch mit ungebrochenem Kampfgeist neue Geschichten, neue Chansons und bekannte Songs, die man so noch nicht gehört hat. Dankbar noch Mumm in den Knochen zu haben, statt Honig im Kopf, bietet die witzig – skurrile Entertainerin dem Alter die Stirn und dem Publikum kurzweilige Unterhaltung. Diese Frau lässt sich nicht in die Suppe spucken - erst recht nicht, wenn man sowieso bald den Löffel abgeben muss. Die hoffnungslose Optimistin lässt am Spätabend ihres Lebens noch mal die Korken knallen - eine satirische Ode an die Vitalität einer unverwüstlichen Berlinerin und wie immer auch eine stilistisch-musikalische Hommage, bzw. "Oma"-ge an die Schwester mit dem großen Namen. Schwarzhumorig und schnodderig, ausgestattet mit Bonmots und Wortwitz bis hin zum gehobenen Kalauer, schiesst sie immer wieder aus der etwas steif gewordenen, aber immer noch echten Hüfte. Kabarettistische Zukunftsprognosen, Bestandsaufnahmen der Gegenwart in Bezug auf Politik und Karriere fehlen da ebenso wenig wie humoristische Vergangenheitsbewältigung in Sachen Männer, getreu dem Motto "Lieber in seinem Longdrink rühren und an vergangene Affären denken, als im Trüben zu fischen und an jeder Sache 'n Haken zu finden".
Info und Tickets
Für die Präsentation der erfundenen knefschen Blutsverwandten Irmgard Knef, zeichnet wie immer der singende und schauspielernde Wahl-Berliner Ulrich Michael Heissig verantwortlich. Mit seiner Show ist er am Samstag, 15. Februar, zu Gast in der Trierer Tufa. Beginn ist um 20 Uhr. Karten kosten im Vorverkauf 17/20 Euro. Erhältlich sind sie auch beim WochenSpiegel. RED
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