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"Einfälle gegen Unfälle": Kreative Ideen auf Papier gebracht
Schon seit 1982 macht sich der Mal- und Zeichenwettbewerb "Einfälle gegen Unfälle" für Sicherheit und Gesundheitsförderung stark. In dieser Zeit haben sich mehr als 103.000 Schüler an dem Wettbewerb beteiligt, den die Unfallkasse Rheinland-Pfalz alljährlich mit Unterstützung des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums für allgemeinbildende Schulen ausschreibt. 3662 Sechstklässler aus 119 Schulen waren es in diesem Jahr, die ihre Ideen für mehr Sicherheit und Gesundheit im Alltag kreativ zu Papier gebracht hatten. Jetzt sind alle Gewinner am Sitz der Unfallkasse in Andernach ausgezeichnet worden.
Schüler aus Trier und Schweich unter den Preisträgern
Jede Menge strahlende und erwartungsvolle Gesichter gab es bei der Preisverleihung zu sehen. Kein Wunder: Die Hauptpreistrträger in den Kategorien Förderschulen, Realschulen plus sowie Gymnasien und Integrierte Gesamtschulen waren ja schon bekannt: Elina Emini, Schülerin der Levana-Schule in Schweich (Förderschule), Tabea Janzen, Schülerin der Freien Christlichen Schule Neuwied (Realschule plus), und Selin Alizada, Schülerin des Privaten Martin-Butzer Gymnasiums in Dierdorf, waren von der Wettbewerbsjury jeweils als erste Preisträgerinnen ausgewählt worden. Doch sie blieben nicht alleine: Preise wurden auch an die Zweit- bis Fünftplatzierten der jeweiligen Kategorie vergeben. Sara Poth, ebenfalls Schülerin der Levana-Schule, erhielt einen dritten Preis. Ein dritter Preis ging an Ella Braun, ein vierter Preis an Samuel Heck, beide vom Peter-Wust-Gymnasium Wittlich. Jeweils einen fünften Preis erhielten Helena Mayers und Alexander Engel, Schülerin und Schüler der Wilhelm-Hubert-Cüppers-Schule in Trier."Alle, die mitgemacht haben, sind Sieger"
Zusammen mit Ministerialdirigent Bernhard Bremm und Ministerialrat Dr. Klaus Sundermann vom Bildungsministerium zeichnete Dr. Christoph Heidrich, Leiter der Abteilung Prävention der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, alle Gewinner mit Urkunden, Geld- und Buchpreisen aus. "Alle, die mitgemacht haben, sind aus unserer Sicht Sieger", betonte Heidrich, der auch erklärte, warum die Unfallkasse den Wettbewerb veranstaltet. "Es ist unsere tägliche Arbeit, mit den Menschen zu reden, wie man Unfälle vermeiden kann", so Heidrich. Die Schüler hätten in dieser Beziehung wieder einmal viel Kreativität und Einfallsreichtum bewiesen.Über 100.000 Bilder bewertet
Insgesamt 103.800 Bilder seien in der 37-jährigen Geschichte des Wettbewerbs bewertet worden, rechnete Ministerialdirigent Bernhard Bremm vor. "Und es gibt immer wieder neue Situationen, die auf den Bildern beschrieben werden", freute er sich – in diesem Jahr beispielsweise das risikoreiche Herumklettern auf Strohballen oder die Gefahr durch den Fuchsbandwurm, die beim Beerensammeln im Wald lauert. Annähernd alle Preisträger waren auf Einladung der Unfallkasse mit ihren Eltern sowie Lehrern nach Andernach gekommen. Bei der von Jördis Gluch sehr kurzweilig moderierten Preisverleihung, bei der Schnellzeichner Peter Puszta Tricks und Kniffe fürs Zeichnen verriet, bekamen die Kinder auch selbst kurz Gelegenheit, ihre prämierten Gemälde vorzustellen.Sonderpreis für Levana-Schule
Zudem überraschte die Unfallkasse auch wieder drei Schulen für ihr besonderes Engagement mit einem Sonderpreis für die Schulgemeinschaft: Die Levana-Schule in Schweich, die Freie Christliche Schule in Neuwied und das Evangelische Ganztagsgymnasium in Bad Marienberg konnten sich über die begehrte Auszeichnung und das damit verbundene Preisgeld freuen. Darüber hinaus gab es Buchpreise für zahlreiche Schülerinnen und Schüler. Zudem erhalten alle Kinder, die sich an dem Wettbewerb beteiligt hatten, von der Unfallkasse einen kleinen Anerkennungspreis.Nächste Auflage startet nach den Sommerferien
Frei nach dem Motto "Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb" steht bald schon die nächste Auflage von "Einfälle gegen Unfälle" auf dem Programm: Die Ausschreibungsunterlagen für den Wettbewerb 2020 gehen den Schulen nach den Sommerferien im kommenden Jahr zu. REDStadt Trier
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