

Seit 20 Jahren ist das Seniorenzentrum der Barmherzigen Brüder Trier ein Ort des Wohnens, der Pflege und der Begegnung. Das Jubiläum wurde nun mit Bewohnern, Mitarbeitern und Gästen im Café Klatsch der Einrichtung gefeiert. Dabei blickten die Redner auf die Entstehungsgeschichte zurück und würdigten das Engagement der Mitarbeiter und Ehrenamtlichen.
Michael Molitor, Direktor Unternehmenskultur des Seniorenzentrums, dankte allen, die das Haus seit zwei Jahrzehnten mit Leben und Freude erfüllen. Sein Dank galt auch dem verstorbenen Daniel Knopp, dem ersten Heimleiter und späteren Pflegedirektor. Er habe mit seinem Engagement wesentlich zur Entwicklung der Einrichtung beigetragen.
Johannes Kirsch, Geschäftsführer Personal und Kultur der BBT-Region Trier-Rilchingen, bezeichnete das Seniorenzentrum als „einen Ort des Lebens, der Geborgenheit und der Begegnung“.
Die Geschichte der Einrichtung reicht bis in die 1990er-Jahre zurück. 1996 wurde eine Kooperation zwischen der BBT-Gruppe und den Josefsschwestern Trier auf den Weg gebracht. Zunächst übernahm die BBT-Gruppe die Geschäftsbesorgung für das Altenheim St. Josefsstift. Ebenfalls 1996 gab es erste Überlegungen für einen Ersatzneubau in der Bruchhausenstraße.
Nach rund 20 Monaten Bauzeit konnten am 1. Oktober 2006 die ersten Bewohner einziehen. Für das Gesamtprojekt wurden rund 8,6 Millionen Euro investiert. Dazu gehörten neben dem Seniorenzentrum auch eine Kapelle und ein Café. Die ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ steuerte 500.000 Euro bei.
Heute verfügt das Seniorenzentrum über 100 Wohn- und Betreuungsplätze. 27 davon werden im Klausurbereich von den Missionsschwestern genutzt.
Heimleiterin Hanna Barthel betonte in ihrem Impulsvortrag, wie wichtig es sei, auf Veränderungen in der Pflege zu reagieren und Angebote an die Bedürfnisse älterer und pflegebedürftiger Menschen anzupassen. Auch Britta Weizenegger, Bürgermeisterin der Stadt Trier und Sozialdezernentin, wünschte der Einrichtung für die Zukunft, dass Menschlichkeit und christliches Miteinander im Mittelpunkt bleiben.
Ein wichtiger Unterstützer ist der 2008 gegründete Förderverein. Dessen Vorsitzender und Gründungsmitglied Hans Ripp dankte den Mitarbeitern für ihren Einsatz. Der Verein unterstützt das Seniorenzentrum finanziell und beteiligt sich an der Organisation von Betreuungsangeboten und Aktivitäten. Zu den geförderten Anschaffungen gehören unter anderem eine Baumbank, Grills und Bewegungstherapiegeräte.
Bei der Jubiläumsfeier überraschte Michael Molitor vier Mitarbeiterinnen, die seit der Eröffnung 2006 im Seniorenzentrum tätig sind, mit einem Weinpräsent für ihre 20-jährige Dienstzeit. Auch den ehrenamtlichen „Grünen Damen“ galt sein Dank für ihren langjährigen Einsatz.
Für die musikalische Gestaltung sorgten Aloys Pinn und Schüler der Karl-Berg-Musikschule. Als Überraschung spielten sie zum Abschluss das Lied „Viva la Vida“ von Coldplay. Bei einem geselligen Beisammensein im Foyer klang die Jubiläumsfeier aus.



