

Mehr als 35.000 freiwillige Helfer waren im vergangenen September unterwegs, um die Flussufer von Rhein, Mosel und Ruhr von Müll zu befreien. Insgesamt wurden bei dieser Aktion rund 320 Tonnen Unrat eingesammelt – Plastik, Papier, Schrott, Glas. Eine Besonderheit des Jahres 2020: Auch zahlreiche Masken waren unter den Fundstücken. Allein an der Mosel machten rund 10.000 Helfer mit. Am Samstag, 11. September, ist es nun wieder soweit: das nächste »MoselCleanup« steht an und auch in unserer Region haben sich schon zahlreiche Teams gemeldet, um gemeinsam anzupacken – unter anderem in Trier, Igel, Konz, Mertert, Mesenich, Nittel, Oberbillig und Riol. Hier kann man sich einfach anschließen. Die Organisatoren stellen Handschuhe, Müllsäcke und geben eine kurze Einweisung über die Sammelroute. Man kann aber auch selbst ein Clean-Up organisieren. Einzelheiten dazu und alle Informationen zu den Mitmach-Möglichkeiten unter www.moselcleanup.org Wohin mit den gesammelten Abfällen? Wie die Abfälle anschließend richtig entsorgt werden, ist durch die Organisatoren des Cleanups nicht einheitlich geregelt. Der A.R.T. informiert über die richtige Vorgehensweise: Eine kostenlose Annahme der Abfälle an den A.R.T. Standorten ist demnach nur möglich, wenn die Abfälle durch die eine Gemeinde angeliefert werden. „Der A.R.T. unterstützt die Teilnehmer des MoselCleanup gerne bei der Entsorgung. Die Herkunft der Abfälle muss aber zweifelsfrei geklärt sein, denn die Kosten der Entsorgung gehen zu Lasten des Gebührenhaushalts.“ Den Teilnehmern wird daher empfohlen, sich mit der betroffenen Gemeinde in Verbindung zu setzen und den Abtransport der gesammelten Abfälle zu besprechen.


