

Zum Ende der Hinrunde treffen die Gladiators Trier am 17. Spieltag auf den MBC aus Weißenfels. Die Wölfe gehen als amtierender Pokalsieger in die diesjährige BBL-Saison und machten vor allem zu Saisonbeginn mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Zuletzt verlor das Team von Headcoach Marco Ramondino jedoch etwas seine Form und wartet nun seit sechs Ligaspielen auf den nächsten Sieg. Sprungball in der Stadthalle Weißenfels ist am Samstag, 24. Januar, um 18:30 Uhr.
Gute Bilanz in Europa, Probleme in der Liga
Besser läuft es dafür im europäischen Geschäft, wo der MBC in der North European Basketball League nach sechs Spielen ungeschlagen bleibt. In der Bundesliga unterlag man zuletzt auswärts in Oldenburg (84:91) und Rostock (77:82) und reagierte auch personell auf die Negativserie. Ex-BBL MVP John Bryant verließ Weißenfels und auch Stephon Jelks ist nicht mehr Teil des MBC-Teams. Dafür verpflichtete man mit Combo-Guard Andrew Harrison einen 151-fachen NBA-Spieler, der den verletzten Leistungsträger Khyri Thomas ersetzten soll. Aktuell rangiert der MBC auf dem 12. Tabellenplatz der easyCredit BBL und weist eine Bilanz von sieben Siegen und neun Niederlagen auf.
Gefährliche Akteure beim MBC
Neben dem verletzt ausfallenden Khyri Thomas (13,6 Punkte pro Spiel) sind die beiden Guards Charles Callison (14,8) und Spencer Reaves (13,6), der in Leverkusen unter Jacques Schneider spielte, die gefährlichsten Akteure des MBC. Mit 11,9 Punkten pro Spiel liefert auch Flügelspieler Marcus Foster zweistellige Punktewerte. Die Big Men Jure Planinic (9,9), RJ Gunn (7,1) und Collin Welp (7,1) sorgen derweil für Gefahr unter den gegnerischen Brettern. Komplettiert wird die Weißenfelser Rotation durch Aufbauspieler Perttu Blomgren (4,1), Center Kresimir Nikic (2,9) und Routinier Akeem Vargas (1,1). Neuzugang Harrison wird gegen die Gladiatoren wohl sein erstes Spiel im Wölfe-Dress absolvieren.
Schneider: Fokussiert und voller Energie
„Nach dem Erfolg gegen Frankfurt sind die Jungs natürlich auch diese Woche extrem heiß darauf, ihren Zielen näher zu kommen. Wir haben jetzt zehn Siege, das ist wirklich eine beachtliche Zahl. Ich bin dennoch sehr zufrieden, dass die Jungs im Training weiter sehr kompetitiv, fokussiert und professionell sind. Bei uns sind alle fit, wir können mit voller Kaderstärke trainieren und freuen uns am Freitag nach Weißenfels zu fahren. Sie sind eine Mannschaft, die definitiv von ihrer individuellen Klasse lebt und vor allem auf den Guard-Positionen mit sehr guten Scorern besetzt ist. Auch international sind sie in der ENBL aktuell sehr erfolgreich und haben dort noch kein Spiel verloren. Sie haben ein Team, was letztes Jahr im Pokal Großes erreicht hat – also eine Organisation, vor der man großen Respekt haben muss. Ich bin mir sicher, dass wir sehr fokussiert sein werden und mit viel Energie und großer Spielfreude auftreten. Wir wollen viel in die erste Halbzeit investieren, damit wir hinten raus belohnt werden, so wie es gegen Frankfurt der Fall war“, sagt Jacques Schneider, Cheftrainer der Gladiators Trier.
Quelle: Gladiators Trier




