Claudia Neumann

Hochschule und BBS GuT helfen Schülern, Talente zu entdecken

Trier. Ein Kooperationsvertrag soll den Austausch zwischen Schule und Hochschule stärken und jungen Menschen Einblicke in Studium, Forschung und Beruf ermöglichen.

Anne Gödecke (Pädagogische Leitung BBS GuT), Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Dorit Schumann, Stefan Justinger (Schulleiter BBS GuT), Prof. Dr. - Ing. Beate Massa (Hochschul-Vizepräsidentin für Studium und Lehre)

Anne Gödecke (Pädagogische Leitung BBS GuT), Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Dorit Schumann, Stefan Justinger (Schulleiter BBS GuT), Prof. Dr. - Ing. Beate Massa (Hochschul-Vizepräsidentin für Studium und Lehre)

Bild: Tobias Serf

Die Hochschule Trier und die Berufsbildende Schule Gestaltung und Technik (BBS GuT) Trier bauen ihre Zusammenarbeit aus. Mit einem Kooperationsvertrag, den beide Einrichtungen am 14. Oktober unterzeichnet haben, wollen sie gemeinsame Projekte und Bildungsangebote stärken und den Übergang von der Schule ins Studium erleichtern.

Einblicke in Studium und Forschung

Schüler sollen frühzeitig die Möglichkeit erhalten, die Studienangebote der Hochschule Trier kennenzulernen und sich mit Studierenden sowie Lehrenden auszutauschen. Geplant sind gemeinsame Workshops, Projekttage und Fachveranstaltungen. Zudem sollen Einblicke in Labore, Werkstätten, Studios und weitere Einrichtungen der Hochschule ermöglicht werden.

„Gemeinsam mit der BBS GuT schaffen wir wertvolle Brücken zwischen schulischer und akademischer Bildung und stärken zugleich die Zukunftsperspektiven unserer Region“, sagt Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Dorit Schumann. Wichtig sei, dass junge Menschen Wissenschaft, Technik und Kultur selbst erleben und ihre Talente entdecken könnten.

Auch BBS-GuT-Schulleiter Stefan Justinger sieht Potenzial in der Zusammenarbeit. Die verschiedenen Lernorte könnten sich gegenseitig bereichern und ihre technologischen, gestalterischen und menschlichen Ressourcen miteinander verbinden.

Gemeinsame Projekte geplant

Die Kooperation knüpft an bestehende Kontakte in den Bereichen Technik, Gestaltung und Informatik an. Durch gemeinsame Projekte sollen Schüler ihr Wissen praktisch anwenden, eigene Ideen entwickeln und Einblicke in die angewandte Forschung und Lehre gewinnen.

Dabei sollen nach Möglichkeit auch aktuelle Themen wie Digitalisierung, Ressourcenschonung, Energieeffizienz und gesellschaftliche Verantwortung aufgegriffen werden.