Jugend forscht Trier: Innovation, Neugier und MINT-Begeisterung im Fokus
Auch in diesem Jahr wurde der Jugend forscht Regionalwettbewerb Trier wieder an der Hochschule Trier ausgerichtet - und das bereits zum 17. Mal. Unter dem diesjährigen Motto „Maximale Perspektive“ wurden über 50 junge Menschen mit spannenden, innovativen Projekten und ausgetüftelten Ideen bei unserem Trierer Wettbewerb begrüßt.
Langjährige Patenschaft und Förderung junger Talente
Schüler und Jugendliche zum Forschen zu animieren und sie so auf den Weg zu einem nützlichen Tun und zu sich selbst zu bringen, war die Idee, aus der 1965 der Wettbewerb entstand. „Diese Idee zu unterstützen war für uns Anlass zur Übernahme der Patenschaft im Jahr 2010, die für uns zur Herzensangelegenheit geworden ist“ so Frank Natus, Geschäftsführender Gesellschafter der NATUS GmbH & Co. KG. Seit der Übernahme der Patenschaft, die die komplette Planung und Organisation des Regionalwettbewerb Trier umfasst, konnten wir mittlerweile mehr als 1.300 Nachwuchsforscher mit über 700 Projekten bei uns in Trier begrüßen.
Breite Themenvielfalt und Bewertung durch Fachjury
Auch in diesem Jahr zeigten die Jungforscher eine große Bandbreite an spannenden und innovativen Projekten in den sieben Jugend forscht Fachgebieten. Die Bewertung der Projekte und die Ermittlung der Sieger übernahm ein Jurorenteam, das sich aus Experten von Schulen, Industrie und Wissenschaft zusammensetzt. Neben den Teilnehmern wurden auch Schulen und Projektbetreuer ausgezeichnet.
Appell an kritisches Denken und Neugier
„Uns liegt der Wettbewerb sehr am Herzen, da wir davon überzeugt sind, dass Projekte dieser Art, junge Leute zum Forschen motivieren, zu eigenen Gedanken und Ansätzen anregen und sie neugierig machen, sich mit zukunftsorientierten Themen rund um die MINT-Fächer zu beschäftigen. Ob alleine oder im Team, es entsteht ein ganz besonderes Wir-Gefühl, dass, so glauben wir, auch von jedem Teilnehmer und Gast gespürt wird, der die Veranstaltung besucht. Dieser besondere Spirit und diese besondere Magie machten die Veranstaltung für uns zu etwas ganz Besonderem, etwas unbedingt Unterstützendwertem“, so Anja Natus.
Einen besonderen Appell richtete sie an die Jungforscher und Gäste bei ihrer Interpretation des diesjährigen Jugend forscht- Plakates „Maximale Perspektive“:
„Die „Maximale Perspektive“ ist nicht nur ein Geschenk – sie ist gleichzeitig auch eine riesige Herausforderung.
Sie fordert uns und euch auf, wichtig von unwichtig zu unterscheiden, kritisch zu denken und zu hinterfragen und nicht alles sofort zu glauben, nur weil wir es sehen oder hören oder es uns als Information zu einem Thema zugespielt wird. Es gilt die berühmte Spreu vom Weizen zu trennen. … Nehmt die Welt in all ihren Facetten wahr, aber verlasst euch nicht auf das erste, was euch begegnet. Seid neugierig, fragt nach, seid kritisch. Denn echte Perspektive entsteht erst, wenn Sehen und Prüfen und Verantwortung zusammenkommen. Verantwortung, die Dinge achtsam zu betrachten, andere Standpunkte zu respektieren und eure eigenen ganz persönlichen Schlüsse bewusst hieraus zu ziehen.“
Abschlussfeier und Qualifikation für nächste Wettbewerbsrunden
Die Feierstunde bildete den Abschluss des Wettbewerbstages. Der Begrüßung von Frau Anja Natus folgte das Grußwort der Präsidentin der Hochschule Trier Frau Prof. Dr. Dorit Schumann, sowie ein Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Trier Herr Wolfram Leibe, bevor die Regionalwettbewerbsleiterin Frau Dr. Sabine Servaty die Ehrung der Teilnehmer und Sieger übernahm.
Die Sieger des Trierer Regionalwettbewerbs qualifizierten sich für den Landeswettbewerb, der in der Sparte „Jugend forscht junior“ bei Böhringer in Ingelheim ausgetragen wird, in der Sparte „Jugend forscht“ bei der BASF in Ludwigshafen.
Den 61. Bundeswettbewerb richtet die Stiftung Jugend forscht e.V. gemeinsam mit der Schaeffler AG in Herzogenaurach aus. Weitere Infos unter www.jugend-forscht.de.

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