Kinder mit Krebs werden im Mutterhaus weiter behandelt
Die ambulante Therapie und Nachsorge der Kinder und Jugendlichen mit bösartigen Erkrankungen ist in vollem Umfang im Klinikum Mutterhaus möglich, wie das Krankenhaus in einer Mitteilung erklärt. Außerdem werden Kinder in Absprache mit dem behandelnden Zentrum zu einzelnen Untersuchungen oder Therapien, weiterhin aufgenommen. Dies betonen die beiden Geschäftsführer des Klinikums, Jörg Mehr und Christian Sprenger, nachdrücklich. "Nur während der intensiven Phase der stationären Chemotherapie sind die jungen Patienten in Homburg oder in einem anderen kinderonkologischen Zentrum", so der Medizinische Geschäftsführer Christian Sprenger. "Dies ist eine medizinische Entscheidung. Wir sorgen dafür, dass die Kinder bestmöglich behandelt werden. Das Wohl und die Gesundung der Kinder sind das Wichtigste, das es in dieser Situation zu beachten gilt." Jörg Mehr, kaufmännischer Geschäftsführer, fügt hinzu: "Unsere Mitarbeiter aus Pflege und Medizin leisten mit voller Hingabe täglich wertvolle Arbeit zum Wohle der ihnen anvertrauten Patientinnen und Patienten. Mit ihrem hohen Engagement und ihrem unermüdlichen Einsatz erbringen sie eine wichtige, unverzichtbare und verantwortungsvolle Arbeit." Das Klinikum Mutterhaus arbeitet mit Hochdruck daran, im kommenden Jahr auch die stationäre Chemotherapie von Kindern wieder in Trier anbieten zu können.
Hintergrund
Der Förderverein krebskranker Kinder Trier hatte vor kurzem auf seiner Homepage und in den sozialen Medien einen offenen Brief zur Situation der Kinderonkologie veröffentlicht. Das Klinikum hatte kurz darauf reagiert und Stellung zu den Sorgen des Fördervereins bezogen: "Auf Grund eines personellen Umbruchs in der Pflege und Schwierigkeiten bei der Besetzung von offenen Planstellen in der Kinderonkologie, haben wir uns Anfang 2018 entschieden, intensive stationäre Therapien für Kinder und Jugendliche, bei denen eine bösartige Erkrankung neu diagnostiziert wurde, aktuell nicht mehr im Klinikum Mutterhaus anzubieten", hieß es in der Stellungnahme (wir berichteten). RED
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