

Mehr als 1.200 Menschen haben am Donnerstagmittag auf dem Campus der Universität Trier des Studenten gedacht, der am Mittwoch Opfer eines Tötungsdelikts geworden ist. Studenten, Lehrende, Mitarbeitende sowie zahlreiche Bürger versammelten sich um 12 Uhr zu einer Schweigeminute.
Unter den Trauernden waren auch die Präsidentin der Universität Trier, Oberbürgermeister Wolfram Leibe sowie Angehörige des getöteten Studenten. Ebenfalls an der Gedenkveranstaltung nahmen Führungskräfte des Polizeipräsidiums Trier, der Leiter der Berufsfeuerwehr Trier sowie der Einsatzleiter des Polizeieinsatzes vom Mittwoch teil. Die Notfallseelsorge begleitete die Veranstaltung und stand den Anwesenden als Ansprechpartner zur Verfügung.
„Der Tod eines jungen Menschen erschüttert unsere gesamte Universitätsgemeinschaft. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden sowie allen Angehörigen und Wegbegleitern. Ihnen gilt unser aufrichtiges Mitgefühl“, erklärte die Universitätsleitung.
Im Anschluss an die Schweigeminute konnten sich die Teilnehmer in ein Kondolenzbuch eintragen. Viele nutzten die Gelegenheit und legten zudem Blumen nieder.
Auch am Tatort auf dem Petrisberg kommen weiterhin Menschen zusammen, um des getöteten Studenten zu gedenken. Dort werden Blumen niedergelegt und Kerzen entzündet. Die Polizei hat zudem eine Anlaufstelle eingerichtet, an der Bürger Gespräche führen und Unterstützung in Anspruch nehmen können.
Die Universität Trier dankte allen, die ihre Anteilnahme zeigen und ein Zeichen des Zusammenhalts setzen. Gleichzeitig appellierte sie an die Hochschulgemeinschaft, aufeinander zu achten und bei Bedarf die bestehenden Beratungs- und Unterstützungsangebote zu nutzen.
Text: Florian Blaes




