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Miezen nach Fehlstart chancenlos gegen Tabellenzweiten
"Wir wollten von Anfang an mit hohem Tempo keinen Zweifel daran lassen, dass wir hier als Sieger die Halle verlassen wollten", gab Gästetrainer Dubravko Prelcac in der Pressekonferenz nach dem Spiel Einblick in seine taktischen Überlegungen, "und ich kann jetzt feststellen, das ist gelungen." Dem konnte Miezen-Coach Elena Vereschako nicht widersprechen, hatte aber noch einen anderen Hauptgrund für die Niederlage ausgemacht: "Wir haben in der ersten Halbzeit 17 Würfe genommen. Die meisten davon waren aber zu schwach und zu unplatziert." Deshalb fiel es der zunächst das Gästetor hütenden U20-Nationalspielerin Katharina Filter auch leicht, bis zu ihrer Auswechslung in der zweiten Halbzeit 15 Würfe zu parieren.
Zu wenig Unterstützung von der Abwehr
Zu selten gelang es den Miezen sich mit schnellem, druckvollem Kombinationsspiel freie Würfe zu erarbeiten. Am Kreis war alles dicht, meist wurde aus der zweiten Reihe abgeschlossen, aber selten stellten diese Würfe die junge Katharina Filter vor Probleme. Auf der Gegenseite war das völlig anders. Die ersten sechs Treffer waren eine Strafe für Melanie Eckelt, die zu wenig, manchmal sogar keine Unterstützung von ihrer Abwehr erhielt. So fiel der Halbzeitstand ähnlich deprimierend aus, wie im Hinspiel, als beim 11:20 ebenfalls bereits die Entscheidung gefallen war.Kein Aufbäumen nach dem Wechsel
Das Aufbäumen nach dem Wechsel fiel aus. Zu überlegen waren die Gäste, die als Farmteam des Erstligisten Buxtehude fungieren und viele hoch talentierte Spielerinnen in ihren Reihen haben. Gleich nach dem Wechsel bauten die Norddeutschen die Führung um weitere zwei Treffer aus. Als sich dann auch noch Maja Zrnec verletzte und ins Krankenhaus gebracht wurde, gab es nichts mehr zu holen. Trotz der Jugend spielte Buchholz sein Pensum routiniert runter und landete einen klaren und ungefährdeten Sieg.Zrnec verletzt
Wie schwer die Verletzung von Zrnec ist, wird sich erst im Laufe der Woche nach weiteren Untersuchungen zeigen. "Nach einer ersten Diagnose ist nichts gebrochen", war das einzige, was Vereschako am Sonntagabend wusste. Sie hofft natürlich, dass die Slowenien bald wieder zur Verfügung steht, "sonst haben wir noch weniger Wechseloptionen". Am kommenden Spieltag, 9. Februar, steht für die Miezen ein richtungweisendes Spiel an. Um 13 Uhr ist der BSV Sachsen Zwickau in der Arena zu Gast.Statistik
DJK/MJC Trier (Kader): Melanie Eckelt, Aleksandra Baranowska (ab 10.) – Angela Petrovska (1), Hannah Sattler (1), Linsey Houben (4/1), Andrea Czanik (1), Vesna Tolic (1), Dovile Ilciukaite (1), Gabriella Szabo (6), Maja Zrnec, Dora Simon-Varga (3) Beste Werferinnen der Gäste waren Evelyn Schulz, Kim Land und Marleen Kadenbach, die alle je fünf Treffer erzielten. Schiedsrichter: Lucas Hellbusch, Darnel Jansen Zuschauer: 220Stadt Trier
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