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Andrea Fischer

Mit iPads in die digitale Zukunft der Schule

Schweich. Landrat informierte sich in Schweich über Projektklassen

Landrat Metzdorf machte sich zusammen mit den Vertretern der Schulen ein Bild vom Unterricht in der neuen iPad-Klasse.

Landrat Metzdorf machte sich zusammen mit den Vertretern der Schulen ein Bild vom Unterricht in der neuen iPad-Klasse.

Bild: Pressestelle Kreis Trier-Saarburg

Mit iPads auf dem Weg in die digitale Zukunft der Schulen Landrat informierte sich in Schweich über Projektklassen Klasse mit 30 Schüler:innen gestartet. Dabei geht es um die Vorbereitung der Kinder auf die Lebenswelt mit weiter zunehmenden digitalen Inhalten. Landrat Stefan Metzdorf besuchte die Klasse 7c und machte sich ein Bild vom Unterricht mit dem neuen Format. Neben dem Leiter der Realschule plus, Stephan Schilling, begrüßte ihn auch der Schulleiter des benachbarten Gymnasiums, Dominik Knobloch.

Denn auch in dieser kreiseigenen Schule gibt es die Möglich-keit, dass die Kinder und Jugendlichen mit iPads arbeiten. Die Schule kann auf Erfahrungen setzen, denn hier gibt es das Angebot seit 2012 aufsteigend von der fünften bis zur zehnten Jahrgangsstufe. Mit großer Begeisterung sind die Kinder in der Projekt-klasse der Realschule plus bei der Sache - das wurde beim Besuchstermin schnell deutlich. Engagiert schil-derten sie vor dem Landrat und den weiteren Gästen, wie sich der Unterrichtsalltag mit den iPads darstellt. Klassenlehrerin Katja Koch und Matthias Traub, pädagogischer Koordinator der Schule und Verantwortlicher für die IT in Zusammenarbeit mit dem Kreis als Schul-träger, informierten über das inhaltliche Konzept: Mit den iPads sei moderner Unterricht mit digitalen und gleichzeitig analogen Sequenzen möglich.

So bleibe zum Beispiel die analoge Heftführung erhalten, würde aber digital ergänzt. Auch das Schulbuch liege in beiden Versionen vor und würde situationsbedingt eingesetzt. Im Unterricht könne die Anschaulichkeit durch multimediale Inhalte gesteigert werden. Die bisherigen Erfahrungen würden zeigen, dass der Einsatz der iPads die Motivation der Kinder fördere und dass damit noch stärker auf die unterschiedlichen Lerntypen in der Schülerschaft eingegangen werden könne. Die iPads für die Schüler:innen sind "elternfinanziert" - die Eltern bringen sich ein, indem sie die Geräte mieten oder kaufen. Dagegen ist die Anschaffung der Geräte im Gymnasium über eine Anschubfinanzierung der Sparkassenstiftung gelaufen. In den iPad-Klassen dieser Schule wird zu-gleich ein inhaltlicher Schwerpunkt gesetzt. Im Fokus stehen die Fächer Mathematik, Naturwissenschaft, In-formatik und Technischer Unterricht. Dabei geht es vor allem um das Programmieren, Experimentieren, den projektorientierten Unterricht, um Statistikaufgaben, die Erstellung von Filmen. Auch in dieser Klasse ist die di-gitale Version der Schulbücher installiert. Ein Nebeneffekt der iPad-Klasse: Die Schüler:innen werden zu technischen Helfer:innen ausgebildet, die bei IT-Problemen als Ansprechpartner:innen fungieren. Die iPad-Projekte würden einen weiteren Schritt in die digitale Zukunft der Schulen darstellen, die mit Ent-schlossenheit weiter vorangetrieben werden soll, so der Landrat.


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