Claudia Neumann

Orthopädie am Mutterhaus bleibt trotz Kooperationsende in vollem Umfang erhalten

Trier. Die Zusammenarbeit mit dem MVZ Orthopaedicum ist beendet – das Klinikum betont, die orthopädisch-unfallchirurgische Versorgung bleibe dennoch unverändert bestehen.

Dr. med. Elmar Schwarz, Chefarzt des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Mutterhaus, mit dem für Knie-OPs verwendeten Robotersystem VELYS.

Dr. med. Elmar Schwarz, Chefarzt des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Mutterhaus, mit dem für Knie-OPs verwendeten Robotersystem VELYS.

Bild: Klinikum Mutterhaus/Julia Weyer

Ende Juni endete die Zusammenarbeit zwischen dem Klinikum Mutterhaus und dem MVZ Orthopaedicum. Das Klinikum dankte den Mitarbeitenden, die in den vergangenen Jahren zur gemeinsamen Patientenversorgung beigetragen hätten. Mit ihrem Engagement, ihrer fachlichen Kompetenz und ihrem hohen Verantwortungsbewusstsein hätten die Mitarbeitenden entscheidend dazu beigetragen, dass Patientinnen und Patienten jederzeit bestmöglich versorgt worden seien, betont Geschäftsführer Christian Sprenger.

Keine Auswirkungen auf das Angebot

Für die Bevölkerung in der Region Trier habe die organisatorische Veränderung keine Auswirkungen auf das medizinische Angebot am Klinikum Mutterhaus, so Sprenger. Die orthopädisch-unfallchirurgische Versorgung bleibe in vollem Umfang und in bewährter Qualität erhalten. Als klinischer Maximalversorger stehe das Haus weiterhin rund um die Uhr für die Menschen in Trier und der Region zur Verfügung. Das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie biete ein breites Leistungsspektrum – von der Endoprothetik an Hüfte und Knie bis hin zur Handchirurgie.

Behandlung aus einer Hand

Unter der Leitung von Chefarzt Elmar Schwarz sollen klar strukturierte Behandlungsabläufe Diagnostik, Operation und Nachsorge aus einer Hand ermöglichen. Das Klinikum verweist zudem auf moderne medizinische Ausstattung, darunter roboterassistierte Verfahren und hoch entwickelte Raumlufttechnik in den Operationssälen.

Enge Zusammenarbeit der Fachbereiche

Eine besondere Stärke sei die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche. Die Verzahnung mit der Geriatrie ermögliche eine nahtlose geriatrische Frührehabilitation und damit eine umfassende Betreuung älterer Patientinnen und Patienten. Kurze Wege sowie die direkte Anbindung an Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin gewährleisten nach Angaben des Klinikums höchste Patientensicherheit und eine durchgängige Versorgung ohne externe Verlegungen.

Neues Robotersystem im Einsatz

Bei der Endoprothetik setzt das Klinikum auf minimalinvasive OP-Techniken, intensivierte Nachbehandlungskonzepte nach dem „Fast Track“-Prinzip sowie moderne Implantate. Dazu zählt auch das neue robotergestützte System „Velys“, mit dem Endoprothesen nach Angaben des Klinikums noch präziser und schonender eingesetzt werden können. Das Klinikum Mutterhaus sei die einzige Einrichtung in Trier, die diese Methode im Einsatz habe.