Claudia Neumann

Rollstuhlbasketball statt Regelunterricht

Trier. Doneck-Dolphins bringen inklusiven Spitzensport an die Moseltal-RSplus

Bild: Moseltal RS+

Sportunterricht der besonderen Art erlebten die Klassen 9a und 9b der Moseltalrealschule plus in Trier-Ehrang an einem Donnerstag im Januar. Im Rahmen des Projekts „Dolphins@school – Sport ohne (Aus)Grenzen“ nahmen die Schüler jeweils zwei Schulstunden lang am Rollstuhlbasketballtraining in der Halle am Mäusheckerweg teil, die zugleich Schulturnhalle und Heimspielstätte der Doneck-Dolphins ist.

Training mit internationalen Spitzensportlern

Geleitet wurde die Einheit nicht von den Sportlehrern, sondern von Dirk Paßiwan, einer prägenden Persönlichkeit des Trierer Rollstuhlbasketballs, sowie Correy Rossi, Nationalspieler der USA und Weltmeister. Nach einer theoretischen Einführung in das Punktesystem im Parasport und einer Erklärung der Sportgeräte setzten sich alle Jugendlichen selbst in Rollstühle. Anschließend folgten erste Übungen mit Ball, darunter Dribbeln, Passen und Korbleger. Zum Abschluss spielten die Gruppen mehrere intensive, aber faire Spiele. In einer gemeinsamen Abschlussrunde äußerten mehrere Schüler den Wunsch nach einer Wiederholung des Workshops. Auch Erinnerungsfotos mit den beiden Sportlern wurden gemacht.

Im zweiten Teil des Projekts besuchten die Klassen das anschließende Heimspiel der Doneck-Dolphins gegen Wiesbaden. Die Begegnung ging zwar verloren, bot den Schülern jedoch die Gelegenheit, Rollstuhlbasketball auch aus Zuschauersicht zu erleben. Die praktischen Erfahrungen im Rollstuhl vermittelten Einblicke in die sportlichen Anforderungen sowie in Herausforderungen des Alltags von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen.


UNTERNEHMEN DER REGION

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