

Für viele Kunden der Trierer Tafel wird die Wartezeit vor der Lebensmittelausgabe bei Hitze zur gesundheitlichen Belastung. Der Eingangsbereich liegt in einem gepflasterten Außenbereich mit starker Sonneneinstrahlung und ohne schattige Rückzugsmöglichkeit. Der Sozialdienst katholischer Frauen in Trier als Träger der Trierer Tafel hat deshalb kurzfristig Hitzeschutzmaßnahmen auf den Weg gebracht.
Sonnenmilch am Eingang, Taschen mit Infos und Wasser
Ab sofort steht direkt am Eingang zur Lebensmittelausgabe ein Sonnenmilchständer zur kostenlosen Nutzung bereit. Zusätzlich werden im Café Haltepunkt sogenannte Hitzehelfertaschen gepackt, die während der Lebensmittelausgabe an die Tafelkunden verteilt werden. Enthalten sind eine Mehrwegwasserflasche mit aufgedruckten Standorten der Trierer Trinkwasserbrunnen, eine kleine Sonnenmilchflasche sowie ein Merkblatt mit Hitzeschutzmaßnahmen. Einen der Trinkwasserbrunnen gibt es im Palastgarten nahe dem Eingang zu den Kaiserthermen – so können die Wartenden ihre Flaschen vorab mit frischem Wasser füllen.
„Die Hitze macht ihnen ganz besonders zu schaffen"
Vorständin Regina Bergmann erklärt, warum die Maßnahmen gerade hier wichtig seien: An der Trierer Tafel träfen man auf Menschen mit sehr knappem Budget, die oft an chronischen Erkrankungen litten. Die Hitze mache ihnen ganz besonders zu schaffen, weshalb praktische Soforthilfe wichtig sei. Rund 1000 Menschen erhalten wöchentlich Unterstützung durch die Trierer Tafel.
Spenden erbeten
Um die Hilfe dauerhaft anbieten zu können, ist der Sozialdienst katholischer Frauen auf Spenden angewiesen. Eine Hitzeschutztasche kostet rund 6 Euro. Spenden sind möglich unter:
Hitzeschutz für obdachlose Frauen, Pax Bank Trier
IBAN: DE81 3706 0193 3003 3880 33
BIC: GENODED1PAX
(Quelle: Sozialdienst katholischer Frauen Trier)




