

„Kulturelle Einrichtungen wie das Theater Trier sind zweifellos bedeutend für die Lebensqualität und Attraktivität unserer Region“, betont Thomas Stiren, Präsident der IHK Trier. „Gerade für unsere Mitgliedsbetriebe im Tourismus ist ein vielfältiges kulturelles Angebot ein wichtiger Standortfaktor. In der Vergangenheit wurden jedoch alle Optionen, den Theaterbetrieb kostensparend zu reformieren – Stichwort Abkehr vom Drei-Sparten-Haus oder die Nutzung der Potenziale eines ‚Bespieltheaters‘ – zurückgewiesen. Nun sieht sich die Stadt mit einem Finanzierungsvolumen für die Theatersanierung in Höhe von rund 100 Millionen Euro konfrontiert, das die gegebenen haushalterischen Maßstäbe sprengt und dessen Überschreitung im weiteren Bauverfahren nicht ausgeschlossen ist“, so Stiren.
Jennifer Schöpf-Holweck, Hauptgeschäftsführerin der IHK Trier, ergänzt: „Eine Verwendung von Mitteln aus dem Bundes-Sondervermögen zur Sanierung des Theaters lehnen wir als IHK Trier ab. Diese Gelder sollten vorrangig in Infrastruktur, Verkehr, Digitalisierung, Schulen und Gewerbegebiete fließen – Bereiche, die laut einer aktuellen Mitgliederbefragung der IHK für die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft von zentraler Bedeutung sind.“
„Es bedarf eines neuen Ansatzes, der den Theaterbetrieb erhält, den Kostenrahmen deutlich reduziert und ohne Mittel aus dem Sondervermögen auskommt“, führt Schöpf-Holweck abschließend aus.




