

In der ältesten Stadt Deutschlands waren zum 1. Januar 2026 insgesamt 65.318 Kraftfahrzeuge zugelassen – so viele wie noch nie. Darunter waren 54.533 Pkw, ebenfalls ein neuer Höchststand. Seit 2016 ist der Pkw-Bestand damit um 4.253 Fahrzeuge beziehungsweise 8,5 Prozent gestiegen.
Noch stärker nahm die Zahl der Nutzfahrzeuge zu: Sie erhöhte sich seit 2016 um 30,3 Prozent auf 5.791. Die Daten stammen aus dem neuesten Bericht des Amts für Stadtentwicklung, Statistik und Wahlen, das den Kfz-Bestand und die Unfallstatistik untersucht hat.
Immer mehr Hybrid- und Elektrofahrzeuge
Deutlich verändert hat sich zugleich die Antriebsstruktur. 2025 waren 5.167 Hybridfahrzeuge und 2.421 reine Elektrofahrzeuge registriert. Zusammen machten sie 12,6 Prozent des Pkw- und Nutzfahrzeugbestands aus.
Seit 2016 ist die Zahl der Hybridfahrzeuge um 4.956 und die der reinen Elektrofahrzeuge um 2.382 gestiegen. Die Zahl der Dieselfahrzeuge ging dagegen um 2.333 zurück. Allein 2025 kamen 1.036 Hybrid- und 450 Elektrofahrzeuge hinzu.
Insgesamt ging die Zahl der Benzinfahrzeuge in 14 von 19 Ortsbezirken zurück, während sie in fünf Ortsbezirken lediglich leicht anstieg.
Die meisten Fahrzeuge in Trier-Nord
Auch zwischen den Ortsbezirken gibt es deutliche Unterschiede. Die meisten Kraftfahrzeuge sind in Nord (7.139), Mitte/Gartenfeld (6.470) und Ehrang/Quint (6.132) zugelassen.
Den größten Zuwachs seit 2016 verzeichnete Feyen/Weismark mit 1.076 zusätzlichen Fahrzeugen, gefolgt von Kürenz mit einem Plus von 839 und Nord mit 688 zusätzlichen Fahrzeugen.
Beim Anteil von Elektro- und Hybridfahrzeugen liegt Filsch mit 17,8 Prozent vorn. Es folgen Euren mit 16,8 Prozent und Mitte/Gartenfeld mit 15,1 Prozent.
Weniger Unfälle mit Personenschäden
Der Bericht zeigt zugleich eine rückläufige Entwicklung bei den Verkehrsunfällen mit Personenschäden. 2025 wurden im Stadtgebiet 348 Unfälle registriert. 303 davon führten zu Leichtverletzten, 43 zu Schwerverletzten. Bei zwei Unfällen gab es Todesopfer.
Damit lag die Zahl deutlich unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre von 401 Unfällen. Der Höchstwert wurde 2016 mit 456 Unfällen erreicht.
Pkw und Fahrräder häufig beteiligt
Bei den Unfallarten waren Zusammenstöße mit einbiegenden oder kreuzenden Fahrzeugen mit 21 Prozent am häufigsten. Bei Unfällen zwischen unterschiedlichen Beteiligungsgruppen machten Kollisionen zwischen Pkw und Fahrrädern mit 31,2 Prozent den größten Anteil aus.
Unfallschwerpunkte mit Personenschäden im Zeitraum von 2016 bis 2025 waren unter anderem der Verteilerkreis Trier-Nord, der Bereich Katharinenufer/Ausoniusstraße sowie der Römerbrückenkopf-Ost.
Nicht alle Fahrzeuge in Trier sind erfasst
Die Kfz-Zahlen beziehen sich ausschließlich auf Fahrzeuge, die in Trier zugelassen sind. Fahrzeuge mit einem anderen Zulassungsort – etwa Dienstwagen oder von Studierenden genutzte Pkw der Eltern – sind nicht enthalten.
Der vollständige Kfz-Bericht soll demnächst online veröffentlicht werden: www.trier.de/6685




