

Mit der Ausstellung würdigt die Kunsthalle Trier das vielschichtige Werk eines Künstlers, dessen künstlerische Wurzeln eng mit Trier verbunden sind. Die Retrospektive zeichnet Magars Weg von den Studienjahren an der Trierer Werkschule über die prägenden Erfahrungen von Krieg und Neuanfang bis zu seinem eigenständigen künstlerischen Werk nach.
Magar entwickelte in der Auseinandersetzung mit Kubismus und Orphismus eine eigene Bildsprache. Transparenz, Licht und präzise Komposition verbinden sich darin zu einer harmonischen Einheit.
Seine Gemälde eröffnen Perspektiven auf Architektur und Landschaft, Technik und Natur. Dabei trifft geometrische Strenge auf farbenfrohe Leichtigkeit und eine intensive Beschäftigung mit Harmonie.
Der Kunsthistoriker Walter Holzhausen beschrieb Magars Werk als „intelligente Malerei mit einer Prise Mathematik“.
Die Retrospektive zeigt ausgewählte Werke aus verschiedenen Schaffensphasen und bietet die Möglichkeit, das Werk des bedeutenden deutschen Malers des 20. Jahrhunderts neu zu entdecken.




