Claudia Neumann

Von Trier in die Welt der Kunst: Große Retrospektive Paul Magar

Trier. Leuchtende Farben, geometrische Klarheit und eine besondere Verbindung von Licht und Raum: Die Kunsthalle Trier zeigt vom 1. Oktober bis 1. November eine große Retrospektive des Malers Paul Magar (1909–2000).

Mit der Ausstellung würdigt die Kunsthalle Trier das vielschichtige Werk eines Künstlers, dessen künstlerische Wurzeln eng mit Trier verbunden sind. Die Retrospektive zeichnet Magars Weg von den Studienjahren an der Trierer Werkschule über die prägenden Erfahrungen von Krieg und Neuanfang bis zu seinem eigenständigen künstlerischen Werk nach.

Magar entwickelte in der Auseinandersetzung mit Kubismus und Orphismus eine eigene Bildsprache. Transparenz, Licht und präzise Komposition verbinden sich darin zu einer harmonischen Einheit.

Zwischen Geometrie und Farbe

Seine Gemälde eröffnen Perspektiven auf Architektur und Landschaft, Technik und Natur. Dabei trifft geometrische Strenge auf farbenfrohe Leichtigkeit und eine intensive Beschäftigung mit Harmonie.

Der Kunsthistoriker Walter Holzhausen beschrieb Magars Werk als „intelligente Malerei mit einer Prise Mathematik“.

Die Retrospektive zeigt ausgewählte Werke aus verschiedenen Schaffensphasen und bietet die Möglichkeit, das Werk des bedeutenden deutschen Malers des 20. Jahrhunderts neu zu entdecken.