Gladiators: Souveräner Heimsieg dank starker Team-Defense

Trier. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier haben das TEAM EHINGEN URSPRING mit 90:66 zuhause geschlagen. Fünf Trierer punkten zweistellig. Beste Werfer im Gladiators Team waren Jordan Geist (19 Punkte) und Stefan Ilzhöfer (15).

Geburtstagskind Jordan Geist, Kyle Dranginis, Till Gloger, Rupert Hennen und Stefan Ilzhöfer - so hieß die Starting Five von Headcoach Christian Held gegen das TEAM EHINGEN URSPRING. Die Trierer begannen das Spiel vor 3.063 Zuschauern mit konzentrierter und körperbetonter Defense, die die Gäste vor große Probleme stellte. Den Ehingern gelang es nur selten, in ihre offensiven Systeme zu finden, immer wieder zwangen die Trierer sie zu wilden Würfen und Pässen. Auf Seiten der Gladiators sorgte vor allem Stefan Ilzhöfer mit zwei verwandelten Dreiern und insgesamt acht Punkten im ersten Viertel für die verdiente 25:18 Führung. 

Foulgrenze nach drei gespielten Minuten

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts kehrte auf Seiten der Gäste Dominique Hawkins in die Partie zurück, nachdem er im ersten Viertel mit einer Verletzung an der rechten Hand ausgewechselt werden musste. Doch der Trierer Lucien Schmikale war es, der das zweite Viertel mit einem erfolgreichen Dreier eröffnete. Zwar fand Ehingens Flügel Gregory Malinowski mit zwei Dreiern in Folge eine schnelle Antwort, jedoch war das Offensivspiel der Gäste insgesamt auch jetzt noch von wilden Phasen geprägt. Aber auch auf Seiten der Hausherren stellten sich im Verlauf des zweiten Viertels einige Flüchtigkeitsfehler ein. Vor allem defensiv fehlte den Trierern etwas der Fokus, sodass das Team bereits nach drei gespielten Minuten die Mannschaftsfoulgrenze erreichte. Trotzdem hielten die Trierer an ihrer körperbetonten Defensive fest und konnten, angeführt von Chase Adams (vier Steals in der ersten Halbzeit) immer wieder Ballgewinne verzeichnen. So ging es mit einer Sieben-Punkte-Führung (44:37) in die Halbzeitpause.

Gladiators erhöhen Druck

Nach der Halbzeit erhöhten die Gladiators nochmal den Druck auf die Gäste aus Ehingen. Stefan Ilzhöfer startete wie im ersten Viertel mit zwei erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen, insgesamt versenkte er alle seiner vier Versuche von "Downtown". Auch die Trierer Defensive blieb aggressiv und zeigte nun endgültig Wirkung auf das Offensivspiel des TEAM EHINGEN URSPRING: Über mehrere Minuten hatten die Gäste große Probleme den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen, was die Trierer konsequent ausnutzten. Nach vier gespielten Minuten im dritten Viertel hatte Helds Mannschaft den Vorsprung bereits auf 14 Punkte ausgebaut. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatten gleich vier Gladiatoren zweistellig gepunktet (Geist, Dranginis, Gloger, Ilzhöfer). Mit 73:54 ging es für beide Teams in die letzte Viertelpause.

Ansehnliche Wurfquote

Zum Start des letzten Spielabschnitts wechselte Ehingens Coach Domenik Reinboth noch einmal zu einer Zonenverteidigung, die nun besseren Zugriff auf die Trierer Big Men bekam. Dank mehrerer Offensivrebounds von Gladiators Center Kilian Dietz erhielten die Guards und Flügelspieler der Hausherren jedoch häufig zweite Wurfchancen. Vor allem Geburtstagskind Jordan Geist traf alle seiner drei Drei-Punkte-Würfe im Viertel und machte damit jegliche Hoffnung der Gäste auf ein Comeback zunichte. Die Trierer hatten über weite Strecken der Partie deutlich mehr Spielanteile, vor allem defensiv ließen die Gladiators kaum etwas anbrennen. Auch die Wurfquoten des Trierer Teams waren sehr ansehnlich, lagen bei 57 Prozent aus dem Zwei-Punkt-Bereich und 40 Prozent aus der Distanz.

Stimmen zum Spiel

Christian Held, Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier: "Wir haben uns mit viel Respekt vor dem TEAM EHINGEN URSPRING auf dieses Spiel vorbereitet. Wir wussten, dass Ehingen viel Tempo mitbringt und offensiv unglaublich guten Basketball spielen kann. Daher bin ich sehr zufrieden mit der Reaktion der Mannschaft auf das Spiel in Karlsruhe."

Domenik Reinboth, Headcoach TEAM EHINGEN URSPRING: "Zuerst einmal Glückwunsch an die Trierer zu diesem verdienten Sieg. Wir konnten in der ersten Halbzeit mitspielen, haben aber auch da schon zu viele unnötige Fehler gemacht, die den Trierern leichte Körbe in der Transition ermöglichten. 22 Turnover sind einfach zu viel gegen eine Mannschaft wie Trier, die über das gesamte Spiel guten Druck gemacht hat."

Statisitk

  • Für Trier spielten: Chase Adams (8 Punkte), Kyle Dranginis (10), Jermaine Bucknor (2), Rupert Hennen (4), Lucien Schmikale (10), Kilian Dietz (4), Thomas Grün (8), Stefan Ilzhöfer (15), Jordan Geist (19), Till Gloger (10) und Vincent Hennen (0).
  • Beste Werfer TEAM EHINGEN URSPRING: Cullen Neal (13 Punkte), Gianni Otto und Erik Scheive (jeweils 11)

RED

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.