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Heimat- und Weinfest: Neues Konzept begeistert

Bei schönstem Sommerwetter feierten die Konzer vier Tage lang ihr Heimat- und Weinfest. Das neue Veranstaltungskonzept mit Pagodenzelten und offener Bühne statt großem Festzelt ist bei Gästen und Veranstaltern gut angekommen. Traditionell stellten sich in Konz auch die Kandidatinnen für das Amt der neuen Saar-Obermosel-Weinkönigin vor.
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In diesem Jahr wird es keine Wahl zur Saar-Obermosel-Weinköniging geben. Das verkündete Max von Kunow (Winzer und Mitglied des Festausschusses), der am Freitagabend als Moderator durch das Festprogramm führte. Der Grund dafür: Die beiden Kandidatinnen hatten sich bereits im Vorfeld darauf geeinigt, wer welches Amt übernimmt. Hannah Arnoldy aus Nittel wird im September zur Saar-Obermosel-Königin gekrönt. Die 22-Jährige studiert Rechtswissenschaften in Trier und war als Kind oft mit ihren Eltern im Weinberg, als diese noch Weinbau betrieben. Als Prinzessin wird ihr Antonia Reinsbach aus Saarburg zur Seite stehen. Antonia ist 20 und absolviert eine Ausbildung zur Tourismus- und Freizeitkauffrau bei der Saar-Obermosel-Touristik. Auch ihre Mutter arbeitete früher im eigenen Weinberg.

Jungwinzer des Jahres

Eine weitere Neuerung des Heimat- und Weinfestes in diesem Jahr war die Wahl der beiden Jungwinzer des Jahres an Saar und Obermosel. Diese hatte bereits am Donnerstag im Rahmen eines festlichen Dinners im Kloster Karthaus stattgefunden. Ihre Auszeichnung in Form einer Weinschiff-Nachbildung nahmen Stefan Müller (Saar, Konz-Krettnach) und Peter Greif Junior (Obermosel, Tawern-Fellerich) am Weinfest Eröffnungsabend entgegen. Am Sonntag lockte traditionell das Old- und Youngtimertreffen des Motor-Sport-Clubs Konz auf den Möbel-Martin-Parkplatz.