Ministerpräsidentin Malu Dreyer: In Trier wird Europa gelebt

Stadt Trier. Die Einbindung der Region Trier in Europa hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim Neujahrsempfang der Vereinigung Trierer Unternehmen (VTU) betont: "Die Region liegt in der Mitte Europas und pflegt gute Kontakte zu ihren Nachbarregionen." Die Vorteile Europas kämen auch bei den Menschen an, so machten ein Viertel der Unternehmen der Region mehr als 10 Prozent ihres Umsatzes allein mit Kunden aus Luxemburg.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterstrich die Schubkraft der regionalen Wirtschaft für eine positive Entwicklung der gesamten Region. Die neu eingerichtete Forschungsstelle Mittelstand an der Universität Trier sei ein gutes Beispiel für die vernetzte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und mittelständischer Wirtschaft.

Landesregierung will sich für Standort Trier einsetzen

Die Ministerpräsidentin bekräftigte, dass ihre Landesregierung sich weiter für den Standort Trier einsetze und verwies auf zahlreiche für die Region bedeutsame Infrastrukturvorhaben. Zu diesen gehören der Lückenschluss an der Autobahn A1, der Hochmoselübergang, die Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs auf der Weststrecke Trier sowie die Anstrengungen für eine neue Zugfernverbindung Luxemburg-Trier-Düsseldorf. "Damit die Wirtschaft in der Region erfolgreich sein und wachsen kann, investieren wir massiv in eine moderne Infrastruktur", so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Dies gelte auch für die digitale Infrastruktur. "Die Landesregierung wird bis zum Jahresende 2018 den Breitbandausbau flächendeckend vorantreiben", kündigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer an.

Lob für Integratin von Flüchtlingen

Lobend hob sie das große Engagement in der Region, zum Beispiel bei der Integration von Flüchtlingen hervor. Insbesondere die Initiative Region Trier (IRT) habe sich hier verdient gemacht. "Private Initiativen ermöglichen, was sonst gar nicht leistbar wäre", würdigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer das Engagement.

Vorbild für friedliches Europa

Abschließend betonte Dreyer die Bedeutung der Region Trier als Vorbild für ein friedliches Europa der Demokraten. "Gerade Sie wissen, was es bedeutet in einem friedlichen Europa mit offenen Grenzen zu leben und was für eine Chance diese gute, friedliche Nachbarschaft für die Region und jeden Einzelnen vor Ort bietet", sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie wolle sich nicht nur als Ministerpräsidentin, sondern auch als Bundesratspräsidentin einsetzen für einen Rückgewinn von Vertrauen in die europäischen Institutionen und Grundwerte sowie für eine Rückbesinnung auf die europäische Idee. "Demokratie, Teilhabe und Mitwirkung sind der richtige Weg für Europa und für Trier", so Dreyer.

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