Sieg! DJK feiert knappes 2:1 über die SG Wallenborn

Trierer Fußball-Bezirksligist zittert in Überzahl

Feyen. Das war am Ende ein ganz hartes Stück Arbeit! Mit 2:1 rang die DJK St. Matthias Trier am Sonntag Nachmittag die SG Wallenborn/Stadtfeld nieder und überholte die Vulkaneifeler damit in der Tabelle der Fußball-Bezirksliga West. Mit 22 Zählern ist das Team von Trainer Franz-Josef Blang als Zehnter nun einen Platz und einen Punkt besser notiert als die Spielgemeinschaft.

Zunächst deutete vieles auf einen sicheren Sieg der DJK hin. Ums Haar hätten Kevin Dres und sein Bruder Patrick bereits in der dritten Minute die Führung erzielt; hier konnte SG-Schlussmann Johannes Duckart aber noch glänzend abwehren. Keine allzu glückliche Figur machte der Torwart indes in der 31. Minute, als er einen 25-Meter-Flatter-Freistoß von Jens Boden passieren ließ. Noch vor der Pause legten die Gastgeber vor 155 Zuschauern auf der Bezirkssportanlage in Trier-Feyen nach: Eine scharfe Hereingabe von John Mike Richter konnte ein Akteur der Wallenborner nur noch ins eigene Netz lenken (43.).

Ampelkarte für Heyn

Als Robert Heyn zehn Minuten nach dem Seitenwechsel noch die Ampelkarte sah und die Mannschaft von Trainer Stephan Zimmer fortan in Unterzahl war, hatte kaum noch jemand Zweifel am Mattheiser Sieg, zumal die SG bis dahin einen harmlosen Eindruck hinterlassen hatte. In Minute 58 drosch Marius Weidert einen zu kurz abgewehrten Ball aus kürzester Distanz drüber - und wenig später war die SG plötzlich wieder im Spiel: Nach einer Rechtsflanke drückte Daniel Zunk den Ball über die Linie (59.). In der Folge drehte Wallenborn auf, biss sich in der Hälfte der allzu oft nicht gerade clever sich befreienden Hausherren fest. Konter, wie der von Kevin Dres abgeschlossene, als Duckart bravourös parierte, blieben eine Seltenheit (85.). Trotz einiger banger Momente blieb es nach gut fünf Minuten Nachspielzeit (!) beim siebten Saisonsieg der DJK - auch, weil der erneut für den noch nicht ganz wiedergenesenen Marc Hormesch zwischen den Pfosten stehende Herbert Weiersbach hielt, was zu halten war.

Mit Mut nach Dörbach

"Sehr erleichtert", zeigte sich Coach Blang ob des knappen Sieges. Dass es seine Schützlinge in der letzten halben Stunde unnötig spannend machten, wollte er nicht allzu sehr kritisieren: "In Unterzahl sich aufbäumende Mannschaften erlebt man ja immer wieder - bis hinauf zur Bundesliga." Durch den Sieg habe sein Team jede Menge Selbstvertrauen getankt, ist Blang überzeugt. Das soll auch reichen, um am Samstag, ab 17 Uhr, beim Tabellendritten SV Eintracht 66 Dörbach erfolgreich zu sein: "Wir fahren dorthin, um zu gewinnen."

Pressemitteilung DJK St. Matthias Trier

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Krimineller somalischer Asylbewerber abgeschoben

Cochem. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine Abschiebung war seinerzeit aufgrund fehlender Rückreisedokumente, die durch die somalischen Behörden ausgestellt werden müssen, nicht möglich. Nun hat sich, so die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Chance ergeben, diesen Asylbewerber in sein Heimatland abzuschieben. Dies war nur im Rahmen eines Sonderfluges mit einer Kleinchartermaschine möglich. Das Flugzeug ist heute Morgen in Somalia gelandet und der Betreffende ist auch dort eingereist. Diese Maßnahme wurde von der Bundespolizei geplant und durchgeführt. Alle anderen im Vorfeld erforderlichen Planungen der Rückführung erfolgten in enger Zusammenarbeit insbesondere mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen in Trier. Durch eine Einreise in Somalia ist das bisherige Asylverfahren beendet. Damit hat sich auch die Zuweisung des Asylbewerbers zum Landkreis Cochem-Zell erledigt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute illegale Einreise dieser Person und möglicherweise eine Zuweisung in den Landkreis Cochem-Zell erfolgen, wird der Landkreis diese Zuweisung verweigern. Nach der aktuellen Rechtslage ist die Kreisverwaltung für die Abschiebekosten zuständig. Derzeit befinden wir uns jedoch mit dem Land und dem Bund in Gesprächen, dass hier eine teilweise oder komplette Kostenübernahme erfolgt.  Für die Kreisverwaltung stand allerdings zu jeder Zeit fest, dass der Schutz der Bevölkerung vor Ort oberste Priorität hat und selbstverständlich in der Abwägung wichtiger als die Höhe der Abschiebekosten ist. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine…

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