Thomas Förster

Auf der Baustelle unterwegs

Roetgen. Heimat- und Geschichtsverein informiert über das »Lütgens«
Der Heimat- und Geschichtsverein Roetgen zeigt sich ob des großen Interesses am Fortschritt der Arbeiten zum »Lütgens« zufrieden.

Der Heimat- und Geschichtsverein Roetgen zeigt sich ob des großen Interesses am Fortschritt der Arbeiten zum »Lütgens« zufrieden.

Bild: Günther Sander

Roetgen (der). In unmittelbarer Nähe des einstigen Vennbahn-Bahnhofs in Roetgen, direkt am beliebten Ravel-Radweg gelegen, verheißt ein großes Werbeschild, dass sich hier etwas Besonderes in Entstehung befindet: Aus der »Alten Weberei« soll das »Lütgens« werden – ein Bürgerhaus für die Gemeinde Roetgen. So die Vorstellungen, Planungen der Roetgener Heimatfreunde.

Auf der Baustelle konnten sich Interessenten über den bisher erreichten Fortschritt des Projektes »Lütgens« selbst ein Bild machen. Ziel war es, die Besucher über die Baustelle zu führen, zu zeigen, zu erklären, aber auch gestellte Fragen zu beantworten.

Rolf Wilden sagt dem Wochenspiegel: »Wir waren uns nicht sicher, ob unsere schwierigen Unternehmungen in Sachen Denkmalschutz in Roetgen überhaupt noch Interessenten finden.« Man habe sich sehr gefreut, dass doch noch so viele Besucher gekommen seien, um sich vor Ort ein Bild zu machen, wie weit man bisher gekommen sei. »Auch wenn etwa die Hälfte aus den Nachbarorten gekommen sind, waren es doch auch einige Roetgener, die sich für unsere Arbeit und das Objekt interessiert haben«, so Wilden. »Den Roetgener Bürgern, für die wir das alte Haus erhalten wollen, soll klar werden, was wir da für einen Schatz vor uns haben und das es nicht unrealistisch ist, einen realen Nutzen für unser Dorf Roetgen zu erwarten«.

Fakt ist, das „Lütgens“ wird die Roetgener Heimat- und Geschichtsfreunde noch lange und ausgiebig mit der Verwirklichung der Wünsche beschäftigen. Immerhin gibt es auch noch einige andere Aktivitäten, die dem Verein Sorgen bereiten.