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Thomas Förster

Deutscher Tischtennis-Meister aus der Eifel

Kesternich/Erfurt. Fabian Braun gewann die Konkurrenz im Herren C-Doppel

Deutscher Meister  bei den TT-Finals in Erfurt geworden und Gold geholt: Fabian Braun (li.) vom TSV Kesternich  gewann mit seinem Doppelpartner Tim Lüngen (TTC Waldniel)  die Konkurrenz im Herren-C-Doppel. Foto: René Braun

Deutscher Meister bei den TT-Finals in Erfurt geworden und Gold geholt: Fabian Braun (li.) vom TSV Kesternich gewann mit seinem Doppelpartner Tim Lüngen (TTC Waldniel) die Konkurrenz im Herren-C-Doppel. Foto: René Braun

Kesternich. Fabian Braun aus Steckenborn darf sich Deutscher Meister nennen. Bei den Deutschen Tischtennis-Finals in Erfurt holte der für den TSV Kesternich in der Bezirksoberliga spielende junge Mann den Titel in der Doppelkonkurrenz der Herren C-Klasse. Mit diesem Erfolg errang Fabian Braun nicht nur den bisher größten sportlichen Erfolg für die TT-Abteilung des TSV Kesternich sondern bestätigte auch seine aufsteigende Formkurve in der zurückliegenden Meisterschaftssaison.

»Europas größtes TT-Fest« lockte 500 Aktive an. Der besondere Reiz der Deutschen TT-Finals liegt darin, dass die Amateure in ungezwungener Atmosphäre sozusagen Tisch an Tisch mit den Nationalspielern im Jugend- und Erwachsenenbereich an den Start gehen. Insgesamt 8000 Zuschauer und spannende Duelle an 40 Tischen sorgten für tolle Stimmung auf der großen Bühne.

Gemeinsam mit seinem Doppelpartner Tim Lüngen vom niederrheinischen TTC Waldniel, der ihm für das Turnier zugelost worden war, feierte er nach dem Matchball den souverän errungenen Meistertitel und den Gewinn der Goldmedaille.

Im Herren-C-Finale behielten Fabian Braun/Tim Lüngen gegen die an eins gesetzte Paarung Wakhtang Gaprindashvili/Melih Özdemir aus Baden-Württemberg mit einem 3:0-Sieg (12:10, 11:7, 11:4) klar die Oberhand. Außerdem gelang es den neuen Deutschen Meistern, im gesamten Turnier ohne Satzverlust zu bleiben. Im Einzelwettbewerb lief es nicht so glatt für Fabian Braun. Mit 3:0 Punkten und und 9:1 Sätzen marschierte der 22-Jährige zwar recht problemlos durch die Gruppenphase, doch im Achtelfinale war Endstation. Gegen einen sperrigen Defensiv-Taktiker als Gegner gab es kein Durchkommen. Sein angesagtes Ziel, die Gruppenphase zu meistern, hatte er dennoch erreicht. Vor dem Erfolg in Erfurt aber standen zunächst einmal die Bezirksmeisterschaften Aachen/Euregio. Als Drittplatzierter dieses Wettbewerbs reiste er im Mai zum Qualifikationsturnier für die Deutschen TT-Finals nach Gürzenich. Als Sieger dieser Konkurrenz hatte er dann das Ticket für Erfurt in der Tasche.


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