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Die Wellness-Branche boomt
Ein Umdenken in der Aachener Kaiserstadt, wo die Carolus-Therme durch hohe Subventionen zum Platzhirsch gemacht wurde, stimmt Stamos Papas freudig. »Kombi-Tickets anbieten, gemeinsames Marketing betreiben und die Kooperation mit Touristik-Organisationen und Hoteliers suchen«. Das sind die Aufgaben, die vor Papas und seinem Kollegen Björn Jansen, der seit etwa einem halben Jahr die Aachener Carolus-Thermen führt, liegen. Man wolle nicht länger staatlich subventioniert den Markt platt machen, sondern gemeinschaftlich das Saunieren wieder populär machen, teilte Jansen kürzlich mit. Denn ein Partyviertel sterbe auch aus, wenn es nur noch eine Kneipe gebe, sind sich die Thermen-Betreiber einig.
Neues Klientel
»Stammgäste sind weniger geworden, dafür hat ein wahrer Saunatourismus Einzug gehalten«, weiß Papas. Diese Kunden müsse man mit Alleinstellungsmerkmalen für die Thermen in der Region begeistern. Die Carolus-Therme punkte mit ihrem Standort mitten in Bad Aachen oder dem Thermalwasser, das schon Kaiser Karl zu schätzen wusste. Das wohltuende Salzwasser, wahres finnisches Sauna-Erlebnis ohne viel »Firlefanz«, ein kulturelles Angebot und die Eifel als Ausflugsort schlechthin sind Faktoren, die in die Roetgen-Therme locken. Vor Konkurrenz wie etwa der neuen Thermal- und Badewelt in Euskirchen sorgt sich Stamos Papas nicht. »Im Gegenteil! Solch eine Einrichtung weckt überregionales Interesse und lockt ein ganz neues Kundenklientel in die Region, das auch uns besuchen wird.« »Die Menschen sind immer mehr gesundheitsbewusst«, weiß Stamos Papas. Diese Menschen für das Saunen zu begeistern, sei eine große Herausforderung. »Wer das Saunen testen will, fühlt sich in einer kleinen Einrichtung besser aufgehoben«. Die vermeintliche Scham sei dort geringer. Gerade junge Gäste suchten die Roetgen-Therme verstärkt auf.Monschau, Stadt
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