

Schmidt (ale). Die Erwartungen der Organisatoren wurden übertroffen: Zur Einweihung des neuen Pumptrack am Sportplatz des TuS Schmidt kamen viele kleine und große Sportler und Zuschauer, es wurde ein harmonisches kleines Fest mit starker Beteiligung.
Besonders die kleinen und jugendlichen Radsportler testeten mit Begeisterung den Track, der hinter dem Rasenplatz angelegt wurde; sie produzierten manches Mal aufregende Sprünge, so dass Eltern und Großeltern den Atem anhielten.
»Diese Anlage ist für alle Kinder und Jugendlichen von Schmidt, sie ist zugänglich für alle«, betonte Carsten Lennartz, der im Vorstand der Radsportabteilung des TuS Schmidt aktiv ist. Und sein Mitstreiter Udo Prinz pflichtete ihm bei: »Unsere Idee, hier ein zusätzliches Angebot für Bewegung, Sport und Spaß zu schaffen, wurde vom Vereinsvorstand sofort unterstützt. Und vom ersten Tag an sehen wir hier ständig Betrieb und freuen uns, dass der Pumptrack derart begeistert angenommen wird.«
Die Beiden und noch andere Aktivposten der Radsportabteilung, die zu den Initiatoren des »Donkey Creek« gehören, schauten entspannt und nicht ohne Stolz den Kids zu, die eine rasante Runde nach der anderen drehten.
Wer es noch nicht weiß, wie das geht mit dem »pumpen«, der findet eine kurze Anleitung: Jedes handelsübliche Mountainbike ist geeignet, mit guter Balance und »Entlasten und Belasten« kommt man mit Schwung durch den Parcours, der aus Wellen und Stellwandkurven besteht. Von Schmidter Baufirmen kam bereitwillige Hilfe, und mit dem Fachmann Marcus von »Raddefährtradd« fand man einen ebenso erfahrenen wie leidenschaftlichen MTB-Streckenbauer. Er baute am Schmidter Sportplatz einen »Dirt Parc«, es wurde nur Erdmaterial bewegt, hier wurde kein Beton verarbeitet. »Das war preiswerter, ist aber auch nachhaltiger«, erläutert Carsten Lennartz, ein eventuell irgendwann notwendiger Rückbau wäre kein Problem.
Zu den Kosten erläuterten die Biker: »Beim Donkey Creek und auch durch unsere Hilfe beim Tollrock kommt etwas in die Kasse, was wir gerne für dieses Projekt gegeben haben. Und einen großen Teil erhielten wir von der Volksbank Euskirchen, die im vorigen Jahr Jubiläum feierte und großzügige Unterstützung ausschüttete.«
Zwei Sponsoren machten eine für jeden zugängliche Werkzeugbox möglich. TuS-Vorsitzender Norbert Wirtz: »Es ist nicht selbstverständlich, was hier entstanden ist. Ich möchte im Namen des TuS allen danke sagen, die mit angepackt haben. Und den Kids und Jugendlichen rate ich: Habt Spaß! Und fahrt mit Helm!«
Die Fans vom »Donkey Creek«, dem etwas verrückten und sehr anspruchsvollen Querfeldein-Event, notieren schon den nächsten Termin, wenn es wieder vom Schmidter Sportplatz runter zum Esels(donkey!)bach geht: 21. November.




