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Thomas Förster

Schneller, höher, weiter

23 Meter Rettungshöhe, 12 Meter Spannweite, ein Korb mit unzähligen Funktionen - die neue Drehleiter der Feuerwehr Simmerath ist auch ohne Einsatz sehenswert.

Simmerath (Fö). »Selbst die ausgediente Drehleiter sieht noch richtig gut aus.« Das befand nicht nur Pfarrer Michael Stoffels beim Anblick der beiden Hubrettungsfahrzeuge so, die vor der Simmerather Grundschule aufgebaut waren. 600 Einsätze hat sie in 27 Jahren gefahren, nach fünfjähriger Planungsphase wird sie nun ausgetauscht. Knapp 700.000 Euro hat die vollautomatische Drehleiter mit Rettungskorb die Gemeinde gekostet. »Eine sinnvolle und notwendige Investition, um die größte Wehr der Städteregion auch sehr gut auszurüsten«, unterstreicht Bernd Goffart, der der Löschgruppe Simmerath dankt, die das Fahrzeug bei Einsätzen und zu Übungszwecken nutzen wird. »250 Stunden Unterweisung haben wir bereits in das Fahrzeug investiert, 18 Drehleiter-Maschinisten ausgebildet«, erklärt Löschgruppen-Führer Dirk Pier.

Die Drehleiter verfügt über ein 5 Meter langes Gelenkteil, wodurch auch schwierig zugängliche Stellen an Dächern erreicht und sogar unter dem Niveau des Fahrzeuges gearbeitet werden kann.

Schirrmeister verabschiedet

Die Feierstunde wurde genutzt, um Rolf Förster als Schirrmeister zu verabschieden. 20 Jahre lang war er sozusagen der oberste Gerätewart der Feuerwehren in der Gemeinde Simmerath. Für sein technisches Fachwissen, handwerkliches Geschick und die große Einsatzbereichtschaft erhielt er die Ehrennadel der Sonderstufe des Verbandes der Feuerwehr in der Städtergion Aachen. Sein Nachfolger wird Thomas Stollenwerk.


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