Maike Heukemes
von unseren Lesern

Stürmisch, neblig und voller Spaß: Das Herbstsegeln der Grenzlandjugend auf dem IJsselmeer

43 Segler und Seglerinnen der Grenzlandjugend Roetgen trotzen Sturm
und Wellen

43 Segler und Seglerinnen der Grenzlandjugend Roetgen trotzen Sturm und Wellen

Bild: Maike Heukemes

Ijsselmeer / Roetgen – Wenn die Tage kürzer werden und die Blätter sich färben, zieht es begeisterte Seglerinnen und Segler der Grenzlandjugend Roetgen noch einmal hinaus aufs offene Wasser des Ijsselmeers. In der zweiten Woche der Herbstferien bewies die Grenzlandjugend einmal mehr, dass echtes Segelfieber wetterunabhängig ist: Stolze 43 Teilnehmer stachen in See, um eine unvergessliche Woche voller Action, Gemeinschaft und maritimer Abenteuer zu erleben. Stürmischer Auftakt und direkt zwei Hafentage Schon der Start der diesjährigen Tour hatte es in sich: Das Wetter begrüßte die Crews mit einem stürmischen Auftakt, der direkt für eine Planänderung sorgte. Die Bedingungen ließen ein Auslaufen nicht zu, und so verbrachte die Gruppe direkt zu Beginn zwei Tage im Hafen. Das große Finale: Flaute, Nebel und besinnliche Stimmung Als sich der Sturm schließlich legte, zeigte sich das Herbstgewässer von seiner ganz anderen, mystischen Seite. Standen zu Wochenbeginn noch Wind und Wellen im Vordergrund, herrschte gegen Ende der Woche Flaute und dichter Nebel. Die Boote glitten fast lautlos durch die dichte Suppe – ein wunderschönes und fast schon magisches Naturerlebnis mitten auf dem IJsselmeer. Ein Fazit voller Gemeinschaft und purer Freude Trotz der extremen Wetterkapriolen von stürmischem Beginn bis zur nebligen Flaute stand eines über der gesamten Woche: Viel Spaß! Ob beim gemeinsamen Kochen, bei den unterhaltsamen Maatspielen an Land oder beim sanften Dahingleiten auf dem Wasser – die 43 Teilnehmer der Grenzlandjugend haben eine fantastische Zeit verlebt. Mit vielen neuen Erinnerungen, gefestigten Freundschaften und jeder Menge Seemannsgarn im Gepäck ging eine herbstliche Segelwoche zu Ende, die so schnell niemand vergessen wird. Eines ist sicher: Nach dem Törn ist vor dem nächsten Törn!