

Simmerath (Fö). Sie dezentral unterbringen und gute Voraussetzungen zur Integration bieten war und ist stets Ziel der Gemeinde Simmerath gewesen. Dazu dienen auch die derzeitigen Umbaußmaßnahmen in der Alten Schule in Huppenbroich. Im Obergeschoss entstehen zwei etwa 80 Quadratmeter große Wohnungen, die geflüchteten Menschen eine Bleibe bieten sollen. Zugänglich über die bestehende Außentreppe können die Vereinsräume im Erdgeschoss, in denen unter anderem das Mandolinenorchester Huppenbroich probt, weiterhin ungestört genutzt werden.
Mit dem Umbau der »Halle 13« wird die Simmerather Feuerwehr eine neue Heimat erhalten. Dort gibt es dann nicht nur eine verbesserte Infrastruktur auf drei Etagen – Platz für eine Kleiderkammer und ein Materiallager für die gesamte Gemeindewehr, ein eigenes Büro für die Wehrleitung und auch für einen Proberaum des Spielmannszugs der Feuerwehr. Darüber hinaus findet der Fuhrpark der Wehr ausreichend Platz und das Ausrücken geht dort viel einfacher vonstatten als am jetzigen Standort in der Bickerather Straße. Die Räumlichkeiten dort sollen mittelfristig von der Grundschule genutzt werden, dass mit steigenden Schülerzahlen und Ansprüchen der Offenen Ganztagsschule an seinen räumlichen Grenzen angekommen ist.
Ein Meilenstein wird auch der Beginn der Erschließung des »Gewerbeparks Simmerath«, mit dem die Gemeinde der Nachfrage nach neuen Gewerbeflächen Rechnung trägt. Aktuell sind in Simmerath keine Flächen mehr für Gewerbebetriebe, die sich neu ansiedeln wollen, vorhanden. In diesem Jahr steht der erste Bauabschnitt zwischen Simmerather Gewerbegebiet und Kesternich, konkret zwischen Betonwerk und Höhenstraße an.
Auch neuer Wohnraum wird im Simmerather Gemeindegebiet geschaffen. Das Neubaugebiet am Ortseingang des Zentralortes hat bereits konkrete Züge angenommen. Während im ersten Bauabschnitt alles für den Häuslebau vorbereitet ist und Baugrundstücke erworben werden können, soll 2026 auch der zweite Bauabschnitt (zwischen In der Mahr und Heldter Gasse) erschlossen werden. Und die Erschließung des Baugebiets »Im Schinner« am südlichen Rand von Lammersdorf südlich der Sonntagsstraße steht an.
Der Standort der Förderschule Nordeifel in Eicherscheid wurde durch den Zusammenschluss mit Stolberg dauerhaft gesichert. Doch nicht nur Schüler und gute Infrastruktur braucht es, sondern auch ein modernes Gebäude. Daher stehen in diesem Jahr umfangreiche Baumaßnahmen an: Dachstuhl, Fassade, Fenster und Türen kommen auf den Prüfstand. Die Heizung wird modernisiert, moderner Sonnenschutz an den Fenstern angebracht und und das Gebäude vom Sockel an wärmegedämmt.
Wenn auch witterungsbedingt in diesen Tagen Stillstand herrscht, so nimmt die Rurseepromenade in Rurberg immer konkretere Form an. Die Umgestaltung des »Kirschenplatzes« (Fläche vor dem Nationalparktor) steht in den nächsten Wochen und Monaten ebenso an wie weitere Arbeiten am Paulushofdamm. Zudem soll mit den Arbeiten an der »Lehrlandschaft Wildkatze« im Eiserbachpark begonnen werden. Damit soll das Rurseezentrum am Eiserbach eine Aufwertung erfahren. Zwischen Fußballplatz und Beachvolleyballfeld wird ein 500 Meter langer Lehrpfad der Wildkatze gewidmet, der Umweltbildung und Tourismusförderung vereint. Kletterbaum, Reisighaufen und Holzstapel, die als Versteck der scheuen Wildkatze dienen, laden zum interaktiven Spaziergang ein. Und nicht zuletzt wird durch die Neuheit der Antoniushof und seine Gastronomie im Untergeschoss mehr in den Mittelpunkt des Besucherstroms gerückt.
