Thomas Förster

Weniger »Eifelbabys« geboren

Simmerath. 286 Geburten im Simmerather Krankenhaus sind der niedrigste Wert seit 2015
Die Teamfotos der Geburtshilfe bilden den Lebensbaum.

Die Teamfotos der Geburtshilfe bilden den Lebensbaum.

Bild: Thomas Förster

Simmerath (Fö). »Das Einzugsgebiet wird größer, doch die Geburten gehen derzeit zurück.« So erklärt Dr. Andreas Cousin, Chefarzt der geburtshilflichen Station in der Eifelklinik St. Brigida in Simmerath den Rückgang der Entbindungen im Simmerather Krankenhaus. Zudem darf man erst nach vollendeter 37. Schwangerschaftswoche eine Entbindung vornehmen, bislang war es eine Woche früher. »Junge Familien aus der Nordeifel und verstärkt aus den benachbarten Gebieten von Euskirchen und Düren vertrauen unserem tollen Personal«, verkündet er stolz.

Das Hebammensystem aus Angestellten und Freiberuflern habe sich bewährt. Ein Dutzend Frauen begleiten die werdenden Mütter und das Neugeborene: »Der Dienstplan ist nicht immer einfach, aber wir wollen die einzelnen Lebenssituationen und wünsche so gut es geht berüpcksichtigen«, unterstreicht Dr. Cousin, der die Station seit mehr als 15 Jahren führt. Und auch das gut aufgestellte Team an Ärzten und Krankenschwestern mache eine persönliche und individuelle Betreuung von Muttern und Neugeborenem möglich. Er selbst ist auf die Station umgezogen, um näher an Team, Patienten und Kreißsaal zu sein, aber auch weil die Notfallambulanz in der Eifelklinik mehr Platz brauchte. »Notwendige Investitionen werden rasch umgesetzt«, lobt der Chefarzt die Artemed-Gruppe und ihre Entscheidungsträger.

Zwei Hebammen bieten seit Geburtsvorbereitungskurse an, auch Kreißsaalführungen gibt es - donnerstags um 16 Uhr. »Wenn jetzt wieder der Geburtentrend steigt und sich unsere Neubaugebiete füllen, dann sieht es gut für uns aus«, blickt Dr. Cousin optimistisch in die Zukunft. Mehr auf www.st-brigida.de/behandlung/geburtshilfe

Die Neugeborenen werden auch 2026 wieder exklusiv im WochenSpiegel Monschau präsentiert. Dieser Service geht natürlich auch im nächsten Jahr weiter!


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