rs

Biomüll: Rhein-Hunsrück-Entsorgung verschärft Kontrollen

Glas, Metall und Restabfällen haben im Biomüll nichts verloren. Dennoch landen in jüngster Zeit verstärkt Fremdstoffe in der Biotonne - zuweilen sogar gefüllte Benzinkanister. Die Rhein-Hunsrück-Entsorgung kündigte deshalb an, die Tonnen ab sofort intensiver auf "Fehlwürfe" zu untersuchen.
Bilder

Sollte eine Biotonne falsch befüllt sein, wird sie nicht geleert und mit einem Aufkleber „Sie haben falsch sortiert“ versehen. Der Nutzer der Tonne hat dann die Möglichkeit die Biotonne nach zu sortieren und sie beim nächsten Abfuhrtermin ordnungsgemäß leeren zu lassen. Sollte die Tonne bei der nächsten Leerung immer noch falsch befüllt sein, wird die Tonne wieder nicht geleert. Der Nutzer wird dann von der Rhein-Hunsrück Entsorgung angeschrieben, mit der Aufforderung die Biotonne nach zu sortieren. Die Rhein-Hunsrück Entsorgung macht in diesem Schreiben auch auf die möglichen Folgen aufmerksam, dass die nicht sortierte Biotonne danach als Restmüllsonderleerung für  40,- Euro entsorgt wird. Plastiktüten oder kompostierbare Plastikbeutel gehören nicht in die Biotonne Die Bioabfälle im Rhein-Hunsrück-Kreis werden in der Vergärungsanlage bei Wüschheim weiterverarbeitet. Hier werden sie in wenigen Wochen zu Kompost, Flüssigdünger und Methangas verarbeitet. Alle Arten von Plastiksäcken im Bioabfall sind Fehlwürfe und müssen händig aussortiert werden. Dieser Aufwand ist mit Kosten verbunden, der sich über kurz oder lang auf die Abfallgebühren niederschlagen kann. Tüten für den Biomüll? Aber bitte nur aus Papier Die Biotonne ist, wie der Name schon sagt, für Bioabfälle vorgesehen. Unter Bioabfällen versteht man Küchenabfälle, wie etwa Gemüse- und Obstreste, Kaffeefilter, Teebeutel, Eierschalen, gekochte Speisereste und Gartenabfälle, wie verblühte Blumen, Rasenschnitt, Vertikutiergut und Laub und vieles mehr. Die optimale Art den Biomüll in einer Abfalltüte zu entsorgen, ist und bleibt die Papiertüte. Um die Feuchtigkeit in der Biotonne zu reduzieren, sollten die Abfälle gut in Küchenkrepp oder Zeitungspapier eingewickelt sein. Damit kann vermieden werden, dass sich unangenehme Gerüche bilden, Insekten ihre Eier im Bioabfall ablegen und Maden entstehen und außerdem verhindert man im Winter das Festfrieren der Abfälle in der Tonne. Weitere Informationen erteilt die Rhein-Hunsrück-Entsorgung über Telefon: 08 00 / 0 22 32 55