Das geht als Bürgermeister

Aktuelle Amtsträger erzählen Jugendlichen von ihrem Alltag

Altkreis Monschau. Wie sieht der Alltag eines Bürgermeisters aus? Wie viel Verantwortung trägt er wirklich? Und welche Persönlichkeit sollte er mitbringen? Bei der Online-Veranstaltung „Das geht als Bürgermeister!“ stellten sich diesen Fragen die derzeit amtierenden Bürgermeister, die 2020 nicht mehr zur Wahl stehen.

Konkret waren Rudi Bertram (Eschweiler), Karl-Heinz Hermanns (Simmerath), Dr. Willi Linkens (Baesweiler) und Arno Nelles (Würselen) ins Berufskolleg Herzogenrath gekommen. Von dort wurde die Podiumsdiskussion, an der auch noch Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier teilnahm, live gestreamt. Die Zuschauer, darunter unter anderem auch 56 Schulklassen, konnten die Amtsträger währenddessen online mit Fragen löchern.

Die Koordinationsstelle Jugendpartizipation der StädteRegion Aachen organisierte die Diskussion gemeinsam mit dem Berufskolleg Herzogenrath. Die Moderation übernahmen Dörthe Hofman und Lars Meyer von der Koordinationsstelle Jugendpartizipation. „Wieso sind Sie Bürgermeister geworden?“, lautete die erste Frage der Jugendlichen. „Ich wollte etwas zurückgeben und den Ort mitgestalten, in dem ich lebe“, erzählte Arno Nelles. „Dieses Amt ist etwas, was man mit Herz und Seele ausüben muss.“ Dem stimmte auch Rudi Bertram zu: „Das verändert das ganze Leben.“

Die Jugendlichen interessierten vor allem Themen, die sie selbst betreffen: Was haben die Politiker für die Jugendlichen in ihrer Kommune getan? Wie stehen sie zu Fridays for Future? Werden zukünftig Klausuren auch per Tablet geschrieben? Letzteres beantwortet Tim Grüttemeier mit einem klaren Ja. Zuvor müssen dafür aber die nötigen Glasfaser-Verbindungen und die Ausstattungen in den Schulen verbessert werden, erklärte er. Wer wissen möchte, was die Kommunalpolitiker außerdem während der zweistündigen Diskussion aus ihrem Berufsalltag berichteten, kann das Video zum Livestream auch jetzt noch über Youtube abrufen (www.youtube.com/user/StaedteRegionAachen).

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