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Silvia Mertens ist Bürgermeisterin in Monschau

Knapper Sieg bei Stichwahl gegen Margareta Ritter

Monschau. Silvia Mertens ist neue Bürgermeisterin der Stadt Monschau. In einer spannenden Stichwahl setzte sie sich gegen Amtsinhaberin Margareta Ritter denkbar knapp mit 51,67 Prozent der Stimmen durch.

"Meine Gefühle gerade sind noch ganz unbeschreiblich. Ich freue mich riesig und danke meinem ganzen Team und meiner Familie für den fantastischen Rückhalt", so eine überwältigte Wahlsiegerin. "Das Ergebnis war wirklich nicht abzuschätzen; es ist ein knappes Ergebnis und hätte natürlich Hauch knapp in die andere Richtung ausgehen können."

Mertens: "Ich möchte diesem riesigen Vertrauensvorschusses der Bürger gerecht werden und alles daran setzen meine Herzensthemen wie Klimaschutz und Bürgerbeteiligung nach vorne zu bringen."

Margareta Ritter gratulierte ihrer Kontrahentin: "Ich habe mich gerne für die Stadt Monschau eingesetzt. Es war mir eine Ehre, aber die Zeit ist jetzt auch vorbei." Mertens wünschte sie alles Gute im Amt.

CDU behält absolute Mehrheit

Bei der Nachwahl des Stadtrates hat die CDU die absolute Mehrheit behalten. Sie büßt 1,67 Prozent ein, gewinnt aber alle Direktmandate und liegt bei 51,39 Prozent. Die Christdemokraten schicken 14 Mandatsträger in den 26-köpfigen Stadtrat

Die Grünen sind auch hier die Gewinner, sie verdoppeln ihre Stimmenzahl auf rund 27,41 Prozent (7 Sitze, +13,85%). Die SPD erlebt ein Debakel und liegt bei 12,5 Prozent (-13,44%), was etwa die Hälfte der Stimmen von der letzten Kommunalwahl ist (3 Sitze).

Die FDP erlangt Fraktionsstärke mit zwei Sitzen, das Bürgerforum´21 ist raus.

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Kommentar von Manfred Thomas
In Kalterherberg hat Silvia Mertens 193 Wählerstimmen mehr erhalten als Magga Ritter. Die Erklärung ist einfach. Im einstmals größtem Monschauer Dorf ist vielen bis heute nicht klar, warum die Grundschule geschlossen wurde. Das die klare Bevorzugung ihres Heimatsdorfes Konzen durch Frau Ritter zum Bumerang werden konnte, hat sie wohl selbst erst am Wahlabend realisiert. Wünschen wir alle Frau Mertens mehr Gespür für die Menschen in der Altstadt und in den Dörfern