Bayerisches am Tor zur Eifel

In den »Schwarzmüller Stub’n« wird ein Stück Heimat lebendig

Roetgen. In den neuen »Schwarzmüller Stub’n«, von Markus Schwarzmüller und Petra Gerardy betrieben, wird ein Stück Heimat prophezeit. Bayern in Roetgen, das dürfte passen. Denn nachdem erst im Februar diesen Jahres letzten gezapften Bier im »Scheärmull-Bräu« in der Wilhelmstraße, hat der edle Gerstensaft nun wieder freien Lauf bekommen.

Dort schickte sich Bürgermeister Jorma Klauss mit Holzhammer bewaffnet an, um seinem Münchener Amtskollegen und SPD-Parteifreund Reiter Paroli zu bieten. Ein wenig Lampenfieber war unverkennbar, dennoch schritt Klauss voller Tatendrang und Entschlusskraft in Richtung Bierfass, um seine Aufgabe zu erledigen. Unter der Regie von Markus Schwarzmüller, einem Ur-Bayern, ging der Bürgermeister zur Sache, wurde mächtig angefeuert – und schon nach dem dritten Schlag zischte und spritzte es mächtig.

Markus Schwarzmüller, seit Jahren Vollblut-Gastronom, hat mit seiner Frau Petra Gerardy in Roetgen viel investiert und einiges vor. Am »Tor zur Eifel« wollen beide ein Stück Heimat, bayrische Gemütlichkeit und deftige Schmankerln, dazu echtes bayerisches Bier servieren und ein Hauch von Urlaubsstimmung vermitteln. Dazu ist ein saftiger Schweinsbraten mit Kraut und Knödeln einfach ein Muss. »Wir wollen mit Qualität und Produkten aus der Region überzeugen«, so Petra Gerardy.

Ab sofort sind Festgäste und Vereine (90 Personen in der Gastwirtschaft und 70 auf der Terrasse) für Veranstaltungen willkommen. Auch ein riesiger Maibaum, wie vor traditionellen bayrischen Gasthäuser auf dem Dorfplatz der Brauch, steht vor den »Schwarzmüller Stub’n.« Jeden Samstag soll es Kaffee mit selbstgebackenem Kuchen geben.

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