Ein Platz für Hans-Josef Hilsenbeck

Parkplatz in Dedenborn wird am Sonntag, 26. Mai, umgewidmet

Dedenborn. Er ist ein beliebter Parkplatz – gerade für Wanderer: Der so genannte »Europaplatz« in Rauchenauel, einem Ortsteil von Dedenborn. Am Sonntag, 26. Mai, wird die frisch sanierte Fläche in »Hans-Josef Hilsenbeck-Platz« umbenannt und damit dem rührigen Politiker, der im Dezember 2017 verstorben ist, ein Denkmal gesetzt.

Mehrere Vereine aus Dedenborn um Ortsvorsteher Helmut Kaulard hatten sich dafür stark gemacht, an Hans-Josef Hilsenbeck dauerhaft und öffentlich zu erinnern. Diesem Antrag war der Simmerather Gemeinderat einstimmig gefolgt und hatte die Umbenennung veranlasst. Die Vereine haben zwischenzeitlich den Platz in der Dorfmitte Dedenborns hergerichtet und Wartehalle oder Wandertafel renoviert. Schnitt von Hecke und Sträuchern, Pflege des Rasens und weitere Arbeiten werden im Rahmen der bundesweiten »72-Stunden-Sozialaktion« vom 23. bis 26. Mai vorgenommen, für die sich die Schützenjugend Dedenborn angemeldet hatte.

Feierstunde für Weggefährte und Bevölkerung

Der Platz wird am Sonntag, 26. Mai, um 14 Uhr offiziell eröffnet. Dazu sind Freunde und Weggefährte von Hans-Josef Hilsenbeck, die Vereine, alle Bürger von Dedenborn und Hammer sowie sonstig Interessierte eingeladen.

1964 war der leidenschaftliche Politiker in die CDU eingetreten. Von 1979 bis 2014 war er im Simmerather Gemeinderat vertreten, 25 Jahre Ortsvorsteher von Dedenborn und Hammer. Elf Jahre vertrat er die Gemeinde als erster stellvertretender Bürgermeister. Seit 1984 bis zu seinem Tod war Hilsenbeck Mitglied von Kreistag bzw. Städteregionstag. Die Ernennung zum Stellvertreter von Helmut Etschenberg war Ausdruck außerordentlichen Wirkens und Ansehens über die Parteigrenzen hinaus.
In Dedenborn verhalf Hans-Josef Hilsenbeck dem Schützenverein zu neuer Blüte und stand dem Sportverein besonders in existenziell schwierigen Zeiten bei. Er stand dem Verkehrsverein Dedenborn und dem Schullandheimverein Paustenbach vor. Er sorgte dafür, dass sein Heimatdorf einen Kindergarten und einen neuen Friedhof bekam.

Im Nachbarort Hammer gründete Hilsenbeck den Bürgerverein und rief das Bürgerfest ins Leben.

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