Eifeler Schiri-Obmann Jardin mit positivem Hinrundenfazit

Eifel. In wenigen Tagen werden im Fußballkreis Eifel die ersten Punktspiele im neuen Jahr ausgetragen. Für die Absicherung des Spielbetriebs werden genügend qualifizierte Schiedsrichter benötigt. Aktuell stehen den Ansetzern 142 Sportfreunde an der Pfeife zur Verfügung. Nach Angaben von Kreisschiedsrichterobmann Dieter Jardin (Foto) sind insbesondere Ausfälle durch Krankheiten oder Verletzungen äußert schwierig zu kompensieren: „Alle Spiele zu besetzen, gelingt nur noch, weil einige Schiedsrichter am Wochenende mehrmals im Einsatz sind. Diesen Kameraden gilt meine besondere Hochachtung und Respekt.“

Die während der Hinrunde gezeigten sportlichen Leistungen stimmen den Eifeler-Schirichef positiv, auch, weil es nur Einzelfälle über nicht zufriedenstellende Leistungen gegeben hat: „Weil die Gründe hierfür vielseitig und menschlich waren, sind sie nicht nur dem Schiedsrichter anzulasten. Wenn man mal mit einer Entscheidung daneben liegt, ärgert sich niemand mehr wie der Schiedsrichter.“ Daher sieht Jardin die Referees in erster Linie „als Ehrenamtler, welche nach bestem Wissen und Gewissen ihren Aufgaben nach kommen.“ Für im Frühjahr plant der Kreisschiedsrichterausschuss aktuell eine mehrtägige Bildungsfahrt mit allen Schiedsrichtern nach Berlin.

Neue Wege im Ausbildungs- und Betreuungssystem gehen

Kreisintern wurden die Jungschiedsrichter bei ihren ersten Einsätzen von erfahrenen Schiedsrichtern begleitet und betreut. Zukünftig erweitert werden könnte diese Praxis durch das „Schiedsrichter-Tandem“. Bei diesem Projekt steht ein erfahrener Schiedsrichter mit dem Neuling gemeinsam auf dem Platz. Das soll nicht nur die Sicherheit bei den ersten Spielleitungen steigern, sondern auch den so oft erwähnten „Praxis-Schock“ deutlich reduzieren. Der Bayerische Fußballverband als Vorreiter hat bereits gute Erfahrungen hiermit gemacht. Mit einer gezielten Schiedsrichter-Kommission will der Fußballverband Rheinland künftig neue Wege einschlagen.

Die Pflicht der Vereine

Dass weiter genügend Anwärter bei den Lehrgängen teilnehmen, sieht Dieter Jardin unter anderem auch als Pflicht der Vereine: „Das Heranführen ans Schiedsrichterwesen beginnt in erster Linie dort. Meist findet zum Ende eines jeden Trainings ein Abschlussspiel statt. Bei diesem Spiel könnte abwechselnd ein anderer Spieler als Spielleiter fungieren. Zum einen kann man hierbei mehr Verständnis für das Schiedsrichterwesen erlangen, zum anderen findet so manch einer Gefallen an diesem Hobby.“ Für den unermüdlichen Einsatz möchte Jardin sich neben allen Schiedsrichtern, bei den Verbandsschiedsrichterausschussmitgliedern Hans Croy und Ulrich Schneider-Freundt bedanken, welche die Verantwortlichen in jeder Hinsicht tatkräftig unterstützen.

 

Text: Fabian Mohr

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