Die Manege ist nicht mehr leer

Circus Ronelli darf in Schmidt wieder Vorstellungen geben

Schmidt. Endlich geht es wieder los! Im Kreis Düren sorgen sinkende Inzidenzzahlen für Freude und beim Circus Ronelli, der seit Monaten in Schmidt ausharrt, für Vorfreude: Die erste Vorstellung nach siebenmonatiger Zwangspause wird nun am Donnerstag, 27. Mai, über die Bühne gehen bzw. in der Manege zu bewundern sein.

»Wir haben bei der Stadt nochmal nachgefragt, was wir dürfen, und sind glücklich, endlich loslegen zu können«, sagt Fernando Trumpf, der Leiter des Familienunternehmens. Natürlich waren nun die Vorbereitungen wie der Zeltaufbau mit etwas Stress verbunden, aber die Freude und Erwartung überwiegen.
Ein bunt gemischtes Zirkusprogramm erwartet die großen und kleinen Zuschauer: Clowns, Feuerspucker, Jongleure und Akrobatik werden zu erleben sein, Ponies und ein mutiger kleiner Hund machen mit, das Zauberpferd Scirocco tritt auf.

Am Donnerstag beginnt die Vorstellung um 16 Uhr, ebenso am Freitag und Samstag. Am Sonntag sind zwei Vorstellungen, um 11 Uhr und um 14 Uhr. Diese Termine werden sich in der darauffolgenden Woche wiederholen. Mit einem Geschenk will sich die Zirkusfamilie bei allen bedanken, die in den zurückliegenden schwierigen Monaten geholfen bzw. gespendet haben: Sie sind zu einer Galavorstellung am Mittwoch, 2. Juni, um 18 Uhr eingeladen bei freiem Eintritt.

Donnerstags und freitags ist Familientag, dann zahlen Erwachsene Kinderpreise. Und zur »Happy Hour« sonntags um 11 Uhr kostet der Eintritt für alle Plätze 10 Euro. Man kann Tickets reservieren unter Tel. 01511/4902067. Und eine Stunde vor Beginn dürfen die Kinder kostenlos Karussell fahren.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

weiterlesen