Sacro-Pop füllt Kirchenräume

"Spirit" bittet gleich zweimal zur "Sternenzeit"

Urft. Es ist kalt an diesem Samstagmorgen vor dem verlassen wirkenden alten Industriebau. Von drinnen dringt Musik - ein geistliches Lied aus England, das stark an Folk erinnert und das Herz erwärmt.

Die Band, die selbst bei ihren Proben im alten Industriegebäude Gänsehaut zaubert, gibt es schon weit über zehn Jahre - immer wieder in wechselnden Besetzungen. Man trifft die Musiker, die allesamt aus der Eifel kommen, allerdings seltener auf Kirmes- oder Rockbühnen an. Denn bei »Spirit« handelt es sich um die Sacro-Pop-Band aus der Eifel, die es seit vielen Jahren schafft, Kirchenräume bis auf den letzten Platz zu füllen und mit ihrer Musik nicht nur Jugendliche zu begeistern.

Die Köpfe der Band

Aktuell sind Maike Hergarten, Viviane und Kathrin Wallraf, Simon Bungartz, Stephanie Reichenberger, Anna Jardin und Michael Remer die Köpfe der Band. Vielen Jugendlichen ist »Spirit« durch die Messen der Jugendkirche »new key« bestens vertraut, die Jugendseelsorger Hardy Hawinkels regelmäßig in den Eifelorten feiert. »Durch diese Jugendmessen«, schmunzelt Michael Remer, »sind auch wir irgendwann zur Band gekommen.« Musik haben die Bandmitglieder schon vorher gemacht, einige sind unter anderem in ihren heimischen Musikvereinen aktiv. Als Band »Spirit« spielen sie bereits seit geraumer Zeit zusammen.

On a mission from god

»Für uns«, sagt Kathrin Wallraf, »spielt nicht nur die Musik, sondern auch der Glaube eine Rolle.« Und daher ist das Programm der Band, die mit dem Zusatz »on a mission from god« ihre Ausrichtung zusätzlich unterstreicht, besonders. »Das Repertoire von Spirit«, sagt Maike Hergarten, »ist sehr breit gefächert.« Es reicht von alten Kirchenliedern, die von den Musikern neu arrangiert werden, bis hin zur Hits aus den Charts. »Die Songs, die wir auswählen, müssen eine Botschaft haben, Schlager mit platten Texten sind nicht unser Ding«, erklärt Anna Jardin den Anspruch der Band. »Spirit« ist sehr gut gebucht. Minimum jedes zweite Wochenende spielt man bei Jugendmessen, Gottesdienste, Stadtfesten, Weihnachtsmärkten, privaten Events und sehr oft auch bei Hochzeiten.

Sehr gut aufgestellt

»Das ist«, verrät Stephanie Reichenberger, »mitunter sehr anspruchsvoll.« Denn viele Ehepaare hätten »ihr« Lied, das sie natürlich bei der Trauung gerne hören möchten. Für »Spirit« ist es meist kein Problem, diese Lieder einzuspielen. »Wir sind«, so Band-Dino Michael Remer, »mit Instrumenten wie Gitarre, Bass, Schlagzeug, E-Piano, Oboe, Keyboard und Percussions sehr gut aufgestellt und damit auch vielseitig.« Ein Merkmal der Band sind die Gesangparts, die vom starken Solo bis hin zum mehrstimmigen Chorgesang reichen - ein Geheimnis des Gänsehaut-Feelings, das »Spirit« zaubert ...

Sternenzeit

  • »Spirit«, die Sacro-Pop-Band aus der Eifel, veranstaltet mit »Sternenzeit« zwei Adventskonzerte der besonderen Art.
  • Das erste Konzert findet am Sonntag, 8. Dezember, um 18 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Niederbettingen statt, die gerne auch als Eifeldom bezeichnet wird.
  • Das zweite Konzert findet am Sonntag, 15. Dezember, um 18 Uhr in der Kapelle des Hermann-Josef-Hauses in Urft statt.
  • Bei den Konzerten ist das Akustikduo »Kitty Konfus« als Gast mit dabei.
  • Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.
  • www.spirit-live.de
  • www.facebook.com/spirit.eifel

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.