Das PCR-Testzentrum in Mechernich zieht um

Vom ehemaligen Burger King zu Mechatronics

Mechernich. Das PCR-Testzentrum, das der DRK Kreisverband Euskirchen in Kooperation mit dem Kreis Euskirchen seit dem Frühjahr 2020 am „Drive-in“ betreibt, zieht um - vom „Burger King“ zur Mechatronics in die Peterheide 4.

Ab Montag, 30. August, steht das Team des PCR-Testzentrums dort für Menschen bereit, die vom Gesundheitsamt Euskirchen eine Überweisung erhalten haben. Geöffnet ist der Standort von montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 9 bis 12 Uhr. In dem bislang genutzten Burger-King-Gebäude wird ein „Subway“-Schnellrestaurant einziehen.

500 Tests an Spitzentagen

DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker kann für den „alten“ Standort eine erfolgreiche Bilanz ziehen. „Bis Mitte August, also in knapp 18 Monaten, sind dort insgesamt 46.160 Proben für Corona-Tests entnommen worden“, so DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker. Zu Beginn seien die Kapazitäten auf bis zu 200 Corona-Tests pro Tag ausgelegt gewesen. An Spitzentagen wurden später auch deutlich über 500 Beprobungen durchgeführt. Während zu Beginn der Pandemie vor allem Hausärzte ihre Patienten an das Corona-Testzentrum überwiesen hatten, komme aktuell der Großteil der zu testenden Personen mit einem Gutschein vom Gesundheitsamt. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Testperson Corona-positiv ist, sei hier deutlich höher als in einem Schnelltest-Zentrum. Klöcker: „Das macht die Arbeit hier risikobehafteter, aber gibt ihr auch eine besondere Bedeutung in der Pandemiebekämpfung im Kreis Euskirchen.“

Keine Schnelltests

Der DRK-Kreis-Geschäftsführer betont: „Auch am neuen Standort werden keine Schnelltests angeboten.“ Der Kreis weist zusätzlich darauf hin, dass dort auch keine kostenlosen PCR-Tests für diejenigen Personen angeboten werden, die bei fehlender Immunität einen Nachweis zum Besuch von Disco oder Club benötigen. Alle bislang auf die Anschrift Georges-Girard-Ring ausgestellten Überweisungen behielten ihre Gültigkeit.

Das DRK betreibt seit März 2020 für den Kreis außerdem die Corona-Hotline. Sie ist für ratsuchende Bürgerinnen und Bürger montags bis samstags von 8 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer (02251) 15800 zu erreichen. Rolf Klöcker: „Dort werden täglich nach wie vor rund 160 Anfragen beantwortet. Insgesamt wurden bis heute 71.765 Anrufe entgegengenommen. In Spitzenzeiten waren es bis zu 746 Anrufer am Tag, die beraten wurden.“ red/pp/Agentur ProfiPress

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.