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Geocache löst Polizeieinsatz aus

Kampfmittelräumdienst wurde verständigt

Mechernich. Handgranate? Drogendepot? Nein! Am Ende war es ein Schatz, ein Geocache, den der Kampfmittelräumdienst in Mechernich bergen konnte.

Ein Geocache löste Mittwochnachmittag, 10. Juli, einen Polizeieinsatz aus. Ein Mann aus Mechernich verständigte die Polizei Euskirchen, dass er möglicherweise in einem Waldstück Munition gefunden habe. Es könnte sich sogar um eine Handgranate handeln. Den  Polizeibeamten zeigte er ein in den Waldboden eingelassenes PVC-Rohr. Das etwa 40 Zentimeter lange Rohr war mit einem Deckel verschlossen. Auf diesem Deckel war ein Stück Holz - offensichtlich zur Tarnung - angebracht. Der Mann gab nach Auskunft der Polizei an, das seltsam anmutende Konstrukt angehoben und den Deckel unbeabsichtigt geöffnet zu haben.

Völlig harmlos

Dabei habe er eine Handgranate in dem Rohr erblickt. Unter der Granate hätten sich Päckchen befunden, in denen sich möglicherweise auch Munition oder sogar Drogen befinden könnten. Sicher sei er sich nur, dass es sich um eine Handgranate handele. Er selbst sei mehrere Jahre bei der Bundeswehr gewesen. Zur Sicherheit wurde der Kampfmittelräumdienst angefordert. Gegen 19.23 Uhr gab es dann die Entwarnung: Der Gegenstand war völlig harmlos. Es handelte sich um einen "Schatz", der beim "Geocaching" versteckt wird. Dabei müssen mit einem GPS-Gerät in der Natur versteckte Gegenstände (Schätze) gefunden werden ...

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Kommentar von Tammo
" Sicher sei er sich nur, dass es sich um eine Handgranate handele. Er selbst sei mehrere Jahre bei der Bundeswehr gewesen. "
Bundeswehr = Schule der Nation ? War wohl mal. 1961 übten wir noch Handgranatenweitwurf, d.h. wir hatten die Dinger in der Hand ...

Krimineller somalischer Asylbewerber abgeschoben

Cochem. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine Abschiebung war seinerzeit aufgrund fehlender Rückreisedokumente, die durch die somalischen Behörden ausgestellt werden müssen, nicht möglich. Nun hat sich, so die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Chance ergeben, diesen Asylbewerber in sein Heimatland abzuschieben. Dies war nur im Rahmen eines Sonderfluges mit einer Kleinchartermaschine möglich. Das Flugzeug ist heute Morgen in Somalia gelandet und der Betreffende ist auch dort eingereist. Diese Maßnahme wurde von der Bundespolizei geplant und durchgeführt. Alle anderen im Vorfeld erforderlichen Planungen der Rückführung erfolgten in enger Zusammenarbeit insbesondere mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen in Trier. Durch eine Einreise in Somalia ist das bisherige Asylverfahren beendet. Damit hat sich auch die Zuweisung des Asylbewerbers zum Landkreis Cochem-Zell erledigt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute illegale Einreise dieser Person und möglicherweise eine Zuweisung in den Landkreis Cochem-Zell erfolgen, wird der Landkreis diese Zuweisung verweigern. Nach der aktuellen Rechtslage ist die Kreisverwaltung für die Abschiebekosten zuständig. Derzeit befinden wir uns jedoch mit dem Land und dem Bund in Gesprächen, dass hier eine teilweise oder komplette Kostenübernahme erfolgt.  Für die Kreisverwaltung stand allerdings zu jeder Zeit fest, dass der Schutz der Bevölkerung vor Ort oberste Priorität hat und selbstverständlich in der Abwägung wichtiger als die Höhe der Abschiebekosten ist. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine…

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