Schützen spenden für notleidende Kinder

Kattenes. Bezirkskönig und Schützengilde Kattenes übergeben 3.000 Euro an "Versteckte Engel".

Wie schon in den zurückliegenden Jahren haben die Jungschützen der Schützengilde Kattenes auch im letzten Jahr wieder ihr Glühweinfest zu Gunsten der Organisation " Versteckte Engel" gefeiert. Die versteckten Engel sind eine Unterorganisation der Koblenzer Tafel und helfen schnell und unbürokratisch dann, wenn Kinder aus sozialschwachen Familien Hilfe benötigen. Da auch der amtierende Bezirkskönig des Bezirksbundes Maifeld, Peter Föhr, aus Kattenes kommt, hatte man sich dazu entschlossen, die Spendenaktion des Bezirkskönigs mit der Aktion der Jungschützen zu verbinden und den gesammelten sowie erwirtschafteten Betrag gemeinsam zu spenden.

Da auf grund der aktuellen Pandemiesituation in diesem Jahr keine Schützenfeste, und damit auch kein Bezirksbundesfest, stattfinden konnten, haben die Schützengilde und der Bezirkskönig beschlossen, den bis jetzt schon aufgekommenen Betrag vorab zu spenden, da logischerweise im Moment auch bei den "Versteckten Engeln" vermehrt Hilfen nachgefragt werden. 

Mit Hilfe der Volksbank die den Betrag noch einmal aufstockte ist so bis zum jetzigen Zeitpunkt der stattliche Betrag von 3.000 Euro zusammengekommen, den die Repräsentanten der Schützengilde an Bernd Neitzert den 1. Vorsitzenden der Koblenzer Tafel überreichen konnten.

Da die Amtszeit des Bezirkskönig noch nicht zu Ende ist wird auch die Spendenaktion natürlich noch weiterlaufen.

 

Peter Föhr und die St. Sebastianus Schützengilde Kattenes 1888  bedanken sich bei allen, die dieses großartige Ergebnis möglich gemacht haben.

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Krimineller somalischer Asylbewerber abgeschoben

Cochem. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine Abschiebung war seinerzeit aufgrund fehlender Rückreisedokumente, die durch die somalischen Behörden ausgestellt werden müssen, nicht möglich. Nun hat sich, so die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Chance ergeben, diesen Asylbewerber in sein Heimatland abzuschieben. Dies war nur im Rahmen eines Sonderfluges mit einer Kleinchartermaschine möglich. Das Flugzeug ist heute Morgen in Somalia gelandet und der Betreffende ist auch dort eingereist. Diese Maßnahme wurde von der Bundespolizei geplant und durchgeführt. Alle anderen im Vorfeld erforderlichen Planungen der Rückführung erfolgten in enger Zusammenarbeit insbesondere mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen in Trier. Durch eine Einreise in Somalia ist das bisherige Asylverfahren beendet. Damit hat sich auch die Zuweisung des Asylbewerbers zum Landkreis Cochem-Zell erledigt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute illegale Einreise dieser Person und möglicherweise eine Zuweisung in den Landkreis Cochem-Zell erfolgen, wird der Landkreis diese Zuweisung verweigern. Nach der aktuellen Rechtslage ist die Kreisverwaltung für die Abschiebekosten zuständig. Derzeit befinden wir uns jedoch mit dem Land und dem Bund in Gesprächen, dass hier eine teilweise oder komplette Kostenübernahme erfolgt.  Für die Kreisverwaltung stand allerdings zu jeder Zeit fest, dass der Schutz der Bevölkerung vor Ort oberste Priorität hat und selbstverständlich in der Abwägung wichtiger als die Höhe der Abschiebekosten ist. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine…

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