Bodenbacher Bürger entscheiden über Windrad

Anstoß für riesigen Windpark?

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Buy Governments That Use Terrorism Against Their Own People from trusted custom writing service. BuyEssayClub is a perfect place to purchase custom papers and make your academic life easier. Am 14. März wählen die Bürger von Rheinland-Pfalz einen neuen Landtag. In Bodenbach steht beim Urnengang gleichzeitig eine Bürgerbefragung zur Errichtung einer Windkraftanlage auf dem Ahrberg an. Der Ortsgemeinderat hat sich dafür ausgesprochen, auf einem gemeindeeigenen Grundstück ein Windrad errichten zu lassen. Die Meinungen der Bürger sind geteilt - deshalb sollen sie entscheiden.

##http://www.altepost-gastein.at/?cv-writing-service-us-or jobs Writing Jobs Today | write essays for money jobs Online Writing Zu dem Projekt hat der Ortsgemeinderat in einem Rundschreiben ausgeführt, dass die Anlage sechs Megawatt, entsprechend einem Jahresertrag von 17 Millionen KWh - und somit dem Jahresbedarf von etwa 5500 Haushalten - erbringt. Die Nabenhöhe liegt bei 170 Metern, die Gesamthöhe bei 240 Metern. Die geplante Stellfläche liegt kurz vor der Ortsgrenze im "gemeindeeigenen, minderwertigen Fichtenwald" und halte etwa 1.200 Meter Abstand zum nächstgelegenen bebaubaren Grundstück ein. Die Anlage soll verpachtet werden, was der Ortsgemeinde rund 100.000 Euro an Einnahmen pro Jahr bringen soll. Der Rückbau nach der 25-jährigen Laufzeit sei durch eine Bürgschaft komplett abgesichert.

Die Wählergruppe "Sturm im Wald" befürchtet, dass es nicht beim Bau dieses Windrades bleiben wird, sondern dass dadurch "der Stein für den größten Windpark im Landkreis Vulkaneifel" ins Rollen gebracht wird. Ihrer Ansicht nach halten Ortsgemeindebürgermeister Thorsten Krämer und der Ortsgemeinderat Informationen zurück. Etwa zur letztendlichen Höhe des Windrades. Durch die Höhe des Ahrberges werde die Anlage bis zu 313 Meter höher als der Ort Bodenbach sein. Zudem habe die Anlage nur einen Abstand von 1.100 Meter zur Bebauung. "Zu den Häusern am Rothenbacher Berg der Nachbargemeinde Rothenbach sind es gerade mal 900 Meter", kritisiert Markus Ewinger, stellvertretender Fraktionsvorsitzender von "Sturm im Wald" im Kelberger Verbandsgemeinderat. Da diese im Außenbereich liegen, müsse nur einen Vorsorgeabstand von 500 Metern statt 1.100 Meter eingehalten werden. Zudem dürften Windkraftanlagen gemäß dem Landesentwicklungsprogramms IV von 2017 Windenergieanlagen nur dort errichtet werden, wo der Bau von mindestens drei Anlagen im Verbund möglich ist.

Der Ortsgemeinderat hält dagegen. Die drei Anlagen müssten nur planungsrechtlich möglich sein, heißt es in einem Rundschreiben, das am Mittwoch veröffentlicht wurde. Diese Möglichkeit sei in Bodenbach grundsätzlich realisierbar. Das bedeute aber nicht, dass drei Anlagen auch genehmigt und gebaut werden müssten. "Wir schließen aus, dass mehr als eine Anlage errichtet wird", betonte Krämer im Gespräch mit dem WochenSpiegel. Krämer rechnet vor: Bei sechs bis acht Millionen Euro Baukosten, etwa 100.000 Euro Pachtkosten pro Jahr, einem Ertrag von mehr als einer Million Euro pro Jahr und 25 Jahren Laufzeit sei auch eine einzige Windkraftanlage für einen Betreiber rentabel. Angebote lägen der Ortsgemeinde schon vor.

Wenn sich die Mehrheit der Bürger dagegen aussprechen, sei das Thema aber vom Tisch. Auch bei einem positiven Votum sei der Bau noch nicht sicher. Denn dann folgten noch Gutachten und Untersuchungen, ob das Projekt realisiert werden kann. Das dauere mindestens drei Jahre. "Uns ist bewusst, dass sich dadurch das Landschaftsbild verändert. Wir können die Bürger mit den Pachteinnahmen aber entlasten, zum Beispiel bei der Grundsteuer und beim Straßenausbau. Das ist unser Hauptantrieb", sagt der Ortsgemeindebürgermeister.

"Sturm im Wald" fordert zudem, dass nicht nur in Bodenbach eine Bürgerbefragung stattfinden müsse, sondern auch in den Nachbargemeinden Bauler, Bongard, Borler, Gelenberg, Meisenthal, Rothenbach und Senscheid, da diese von den Auswirkungen dieser Anlage ebenfalls betroffen seien - zum Beispiel durch Belastungen der menschlichen Gesundheit, Wertverlust der Grundstücke und einen Einbruch des Tourismus durch die "Industrialisierung der Landschaft".

"Sturm im Wald" befürchtet, dass der Bau der Anlage bei Bodenbach weitere Windräder nach sich ziehen wird. "Wenn es nach den Plänen der Windkraftbetreiber geht, dann würden auf dem Höhenrücken zwischen Bodenbach und Darscheid zusätzlich zu den bereits neun vorhandenen Windkraftanlagen mindestens 24 weitere 250 Meter hohe Anlagen entstehen und davon alleine 22 Anlagen im Wald", teilt die Gruppe mit.

Alleine aus der VG Kelberg lägen der Kreisverwaltung derzeit Anträge der Gemeinden Boxberg/Bongard für sechs Anlagen, Retterath/Kolverath für vier Anlagen und Mannebach für sechs Anlagen vor. Die Verwaltung hat dies dem WochenSpiegel gegenüber bestätigt. "Sturm im Wald" stellt in Frage, ob die 2018 verworfenen Pläne, auf Kelberger Gebiet sechs Anlagen im "Wilden Gebirge" zu errichten, nach der Kommunalwahl 2024 nicht wieder reaktiviert werden. Außerdem führt die Wählergruppe geplante Anlagen bei Mosbruch, Ueß, Katzwinkel und im "Vierländereck" Ehlert-Hunnert der Gemeinden Gefell, Utzerath, Hörscheid und Darscheid in der Verbandsgemeinde Daun an, wobei die Pläne in Darscheid fallengelassen worden seien.

Die Wählergruppe geht zudem davon aus, dass für die bereits neun vorhandenen Windkraftanlagen der Gemeinden Beinhausen, Katzwinkel und Sarmersbach in den nächsten fünf Jahren ein sogenanntes "Repowering" ansteht, denn dann laufe der 20-jährige Förderzeitraum der Anlagen aus. Beim "Repowering" würden die neun zwischen 123,5 und 140 Meter hohen Anlagen durch 250 Meter hohe Windräder ersetzt. Repowering stehe bei CDU, SPD und Grünen weit oben auf der Agenda, erklärt Ewinger mit Verweis auf die Wahlprogramme der drei Parteien zur Landtagswahl.

"Inklusive Repowering geht es hier also um 33 Windkraftanlagen mit einer Gesamthöhe bis zu 250 Meter und Investitionskosten zwischen fünf und zehn Millionen Euro pro Anlage und Standort", behauptet "Sturm im Wald".

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