Nikolas Leube

Aus für die Bit-Galerie: Millionenprojekt scheitert an der Wirtschaftlichkeit

Bitburg. Das Projekt "Bit-Galerie" wird wegen fehlender wirtschaftlicher Tragfähigkeit nicht umgesetzt. So soll es nun weitergehen.

Foto vom Bedaplatz stammt aus dem Jahr 2025

Foto vom Bedaplatz stammt aus dem Jahr 2025

Bild: Archiv Stadtverwaltung

Das Großprojekt "Bit-Galerie" in der Bitburger Innenstadt ist endgültig gescheitert. Das teilten die Investoren, der Projektentwickler Faco und die Stadt Bitburg am heutigen Donnerstag, 2. Juli, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit. Als Grund nannten die Investoren die derzeit fehlende wirtschaftliche Tragfähigkeit des Vorhabens.

Mit dem Aus für die Bit-Galerie endet ein Projekt, das die Entwicklung der Bitburger Innenstadt über viele Jahre begleitet hat. Nach Angaben der Stadt soll das Beda-Quartier nun ohne Zeitverlust neu entwickelt werden. Dafür hat die Stadt das Stadtplanungsbüro RHA beauftragt, gemeinsam mit Eigentümern, Investoren, Projektentwicklern und weiteren Akteuren rund um den Beda-Platz ein neues Gesamtkonzept zu erarbeiten.

Neues Konzept für das Beda-Quartier

Ziel ist eine abgestimmte Zukunftsvision, die bestehende Planungen, neue Ideen und die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zusammenführt. Städtebauliche Qualität, Innovationskraft und wirtschaftliche Tragfähigkeit sollen dabei gleichermaßen berücksichtigt werden.

Nach den Plänen der Stadt, der Eigentümer, der Investoren, des Projektentwicklers sowie weiterer Akteure rund um den Beda-Platz soll im Beda-Quartier ein Nutzungsmix aus Einzelhandel, Wohnen, Gastronomie, Freizeitangeboten und einem Kino entstehen. Damit soll das Quartier langfristig als Mittelpunkt der Bitburger Innenstadt gestärkt werden.

Investoren setzen auf kleinere Entwicklungsschritte

Die Investorengruppe begründete das Aus für die Bit-Galerie mit den gestiegenen Baukosten und den schwierigen Finanzierungsmöglichkeiten. Das bisherige Konzept sei unter den aktuellen Marktbedingungen nicht mehr wirtschaftlich umsetzbar. Stattdessen soll die Entwicklung der Grundstücke künftig in kleineren Bauabschnitten vorangetrieben werden.