

Der 1965 geborene Künstler studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei A.R. Penck und Dieter Krieg und unterrichtet seit 2005 als Professor für Malerei an der Kunstakademie Münster. In der Herbstausstellung „Pflanzen“ sind auch Motive von „Unkräutern“ zu sehen, deren ästhetische Seiten Völker herausarbeitet.
Mit pflanzlichen Motiven beschäftigt sich Völker bereits seit 2013. Zu seinen neueren Arbeiten gehören großformatige Blumenbouquets, die mit Cellophanfolie überzogen sind. Während die verpackten Blüten zunächst den Blick auf sich ziehen, lösen sich die vielfarbigen Sträuße im unteren Bildbereich in abstrakte Farbverläufe auf.
Andere Stillleben zeigen schwebende Blüten vor dunklem Grund, herbstliche Blumenarrangements oder Blumenstängel in Glasvasen. Auch Vergänglichkeit spielt dabei eine Rolle, etwa bei tief gesenkten Blüten oder bereits verblühenden Pflanzen.
Völkers Arbeiten verbinden gegenständliche und abstrakte Malerei. Dabei greift der Künstler immer wieder traditionelle Bildmotive auf und setzt sie neu in Szene.
Seine Werke verändern sich je nach Betrachtungsabstand. Gail B. Kierckpatrick beschreibt dies so: „Aus der Nähe sieht man die einzelnen Bestandteile des Gemäldes, die Tropfen und einzelnen Pinselstriche, die verschiedenen Schichten …“ Aus größerer Entfernung treten die dargestellten Gegenstände deutlicher hervor.
Die Ausstellung ist vom 20. September 2026 bis 17. Januar 2027 dienstags bis sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Montags bleibt die Neue Galerie geschlossen.




