

Der DWD warnt: "Es besteht hohe Glättefefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz." Weiterhin empfiehlt der DWD, Aufenthalte im Freien und Fahrten zu vermeiden und das Verhalten im Straßenverkehr anzupassen.
Ein atlantischer Tiefausläufer überquert am heutigen Montag weite Teile Deutschlands von West nach Ost und leitet einen deutlich milderen Witterungsabschnitt ein. Gleichzeitig hält sich im äußersten Nordosten und Südosten bodennahe Kaltluft, was die Gefahr von gefrierendem Regen erhöht. Das Frontensystem eines Tiefs bei Schottland überquert heute Rheinland-Pfalz und das Saarland ostwärts. Dahinter fließt deutlich mildere Luft ein. Im Anschluss bleibt es mit weiteren Tiefausläufern wechselhaft und mild.
Heute früh rechnet der DWD von Westen mit gefrierendem Regen und spricht eine "erhebliche Glatteisgefahr (Unwetter)" aus. Die Unwetterwarnung gilt laut DWD vor allem für den Westerwald. Die Gefahren gelten auch für die Eifel.
In der Nacht zum Dienstag bleibt die Glatteisgefahr insbesondere von der Ostsee über die östlichen Mittelgebirge bis nach Ostbayern erhöht. Lokal sind erhebliche Eisablagerungen an Vegetation und Infrastruktur möglich.
Am Morgen herrscht in der Westhälfte leichter bis mäßiger Frost zwischen 0 und -7 Grad. In den Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge rechnet der DWD mit einzelnen Windböen um 55 km/h.
Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Warnlageberichte vom 12. Januar 2026, 4.28 Uhr und 6.04 Uhr




