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Jugend forscht: 39 Zukunftsprojekte überzeugen beim Regionalwettbewerb

Bitburg/Region. Beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Bitburg präsentierten 70 Nachwuchstalente innovative Forschungsprojekte zu aktuellen Zukunftsthemen. Die besten Arbeiten qualifizierten sich für den Landeswettbewerb – mit Aussicht auf das Bundesfinale im Mai.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Regionalwettbewerbs "Jugend forscht" in der Bitburger Stadthalle.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Regionalwettbewerbs "Jugend forscht" in der Bitburger Stadthalle.

Bild: Bitburger Braugruppe

Beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in der Bitburger Stadthalle sind die besten Nachwuchsforscherinnen und -forscher der Region ausgezeichnet worden. Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ präsentierten insgesamt 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer 39 Forschungsprojekte aus sieben Fachgebieten.

Die Projekte deckten ein breites Themenspektrum ab: von umweltfreundlichen Biokunststoffen über KI-gestützte Lösungen für die Jobsuche von Jugendlichen bis hin zu innovativen medizinischen Ansätzen. Vertreten waren die Fachbereiche Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik.

Die Erstplatzierten in den jeweiligen Kategorien qualifizierten sich für den Landeswettbewerb. Von dort aus besteht die Möglichkeit, sich für das Bundesfinale zu qualifizieren, das vom 28. bis 31. Mai in Herzogenaurach stattfindet.

Wettbewerbsleiter Dr. Marc Bauch betonte die Qualität der eingereichten Projekte: „Die Projekte beim diesjährigen Regionalwettbewerb in Bitburg haben eindrucksvoll gezeigt, was unser Motto ‚Maximale Perspektive' bedeutet: Junge Forscherinnen und Forscher, die über den Tellerrand hinausblicken, interdisziplinär denken und mit ihren innovativen Ideen neue Horizonte eröffnen." Auch aus Sicht der Wirtschaft wurde die Bedeutung des Wettbewerbs unterstrichen. Dr. Stefan Schmitz, Patenbeauftragter und Geschäftsführer Personal und Recht der Bitburger Braugruppe, verwies auf die Rolle von „Jugend forscht“ bei der Förderung von MINT-Talenten. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten brauche es Menschen, die neue Ideen entwickeln und bereit seien, erste Schritte zu gehen.

 

Die Erstplatzierten des Regionalwettbewerbs

Für die Sparte „Jugend forscht junior“

Fachgebiet Arbeitswelt 
Lebendiger Baustoff – der Zunderschwamm als Chance für nachhaltiges Bauen 
Luna Sohns 
Regino-Gymnasium, Prüm

Fachgebiet Biologie 
Blätter mit Biss: Fleischfressende Pflanzen im Action-Test 
Hannah Klassen 
Bertrada-Grundschule, Prüm

Fachgebiet Chemie 
Analyse von Smartiefarben 
Tristan Hums, Franz Reis 
Martin-von-Cochem-Gymnasium, Cochem

Fachgebiet Physik 
Umweltfreundliche Alternativen beim Hausbau? Wir sind dabei! 
Felicia Jostock, Jule Straka, Enna Raskin 
Stefan-Andres-Gymnasium Schweich, Schweich

Fachgebiet Technik 
Automatisierte Neutralisierung 
Noah Nelius, Linus Kreuter 
Martin-von-Cochem-Gymnasium, Cochem

 

Für die Sparte „Jugend forscht“

Fachgebiet Arbeitswelt 
Der Wellebot - Die Entwicklung einer mehrstufigen Software zum Pricing kommunaler Kredite Maximilian Malle 
Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, Schweich

Fachgebiet Biologie 
Düngen mit Köpfchen- was essen Tomaten am liebsten? 
Jona Diederichs 
SFZ Prümer Land, Prüm

Fachgebiet Chemie 
Liposomenmodelle als Grundlage für neue Wege der Insulinverabreichung 
Debora Thanaraku 
St.-Matthias-Gymnasium Gerolstein, Gerolstein

Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften 
Pflanzen als Weltretter? 
Johanna Probst, Mila Dünner 
Regino-Gymnasium, Prüm

Fachgebiet Mathematik/Informatik 
Simulation von Flüssigkeiten mit Smoothed Particle Hydrodynamics (SPH) in Echtzeit 
Josh Spangenberg 
Max-Planck-Gymnasium, Trier


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