Nikolas Leube

Künstliche Intelligenz im Eifelkreis - neues Transferlab eröffnet

Kreis. Das neue Transfelab soll Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz im Eifelkreis erforschen und erproben.

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Foto: Nikolas Leube

Hochwasservorhersage, Energiemanagement, Mobilität - Um die Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in der Region zu erforschen und praktisch zu erproben, hat der Eifelkreis zusammen mit regionalen Unternehmen und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) ein gemeinsames Transferlab in Bitburg eröffnet. Die beteiligten Unternehmen haben sich zudem im Verein "EIFELKREIS digital" zusammengetan, dem auch das Land Rheinland-Pfalz beigetreten ist. Der Eifelkreis Bitburg-Prüm ist seit 2020 Teil der bundesgeförderten Modellprojekte "Smart Cities". Die Einrichtung des Transferlabs in Form einer öffentlich-privaten Kooperation ist der nächste Schritt, die Anwendungsbereiche Künstlicher Intelligenz im Eifelkreis, insbesondere unter der Berücksichtigung gemeinnütziger Aspekte, zu identifizieren und konkrete Strategien zu erarbeiten.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterstrich: "Innovationsprozesse sind entscheidende Treiber für wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung in unserem Land. Die Künstliche Intelligenz ist eines der zentralen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zukunftsfelder, das wir als Landesregierung sehr aktiv gestalten. Die Politik ist dazu aufgerufen, die Rahmenbedingungen für die Anwendung von KI so zu gestalten, dass die zentralen Grundlagen unseres Zusammenlebens, die Rechtsstaatlichkeit, die Menschenwürde, der soziale Zusammenhalt gewahrt bleiben. Die Kooperation von Forschung und Wirtschaft, wie hier geplant, unterstützt die Innovationspolitik der Landesregierung. Dem Transferlab in Bitburg und allen Beteiligten wünsche ich viel Erfolg und gute Ideen."

"Der Transfer von der Forschung in die Anwendung gelingt oft dort, wo sich langfristig professionelle Technologie- und Innovationsnetzwerke gebildet haben. Mit dem DFKI-Transferlab entsteht hier in der Eifel ein solches Netzwerk, das Wirtschaft und Wissenschaft eng miteinander verbindet", so Daniela Schmitt, Staatsministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz.

 

 

 

 

 

 


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