Julia Borsch

Kunstroute Kyllburg eröffnet neue Ausstellung zum Thema "Umbruch"

Kyllburg. Mit einer feierlichen Eröffnung ist die Kunstroute Kyllburg in ihre neue Saison gestartet. Unter dem Motto „Umbruch“ präsentieren neun Künstlerinnen und Künstler neue Werke entlang eines rund drei Kilometer langen Rundwegs durch den Stadtpark Hahn und die Stadt Kyllburg. Rund 150 Gäste nahmen an der Auftaktveranstaltung teil.

Zur Eröffnung sprachen der rheinland-pfälzische Minister für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur, Sven Teuber, Kyllburgs Stadtbürgermeister Wolfgang Krämer sowie die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Bitburger Land, Janine Fischer. In ihren Grußworten griffen sie das diesjährige Thema auf und betonten die Rolle von Kunst und Kultur bei der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Veränderungen und Herausforderungen. Bereits im Vorfeld hatten die Veranstalter angekündigt, dass sich die Kunstroute mit den vielfältigen Formen des Wandels in Gesellschaft und Lebenswelt beschäftigen werde.


Neun neue Werke entlang der Kunstroute

Im Mittelpunkt der diesjährigen Ausgabe stehen neun neue Kunstwerke, die entlang der rund drei Kilometer langen Route durch den Stadtpark Hahn sowie an weiteren Standorten im Stadtgebiet installiert wurden. Während der Eröffnung konnten die Besucherinnen und Besucher die Arbeiten im Rahmen von drei geführten Rundgängen kennenlernen. Die neuen Werke ergänzen die zahlreichen Kunstinstallationen aus den vergangenen Jahren, von denen viele weiterhin erhalten und ganzjährig zugänglich sind.

Begleitet wurde die Veranstaltung von einem kulturellen Rahmenprogramm mit musikalischen Darbietungen. Darüber hinaus beteiligten sich die Gäste an einem gemeinschaftlichen Stempelkunstwerk, das von der Künstlerin Elisabeth Hatscher inspiriert wurde. Dabei standen die Begriffe Toleranz und Empathie als zentrale Gedanken zum Thema „Umbruch“ im Mittelpunkt.

Die Kunstroute Kyllburg verbindet seit mehreren Jahren Kunst und Natur. Die eigens für den Ort geschaffenen Installationen greifen häufig lokale Besonderheiten, Geschichten und Landschaftselemente auf. Ziel des Projekts ist es, Kunst im öffentlichen Raum erlebbar zu machen, den Austausch zwischen Kunstschaffenden und Besuchern zu fördern sowie die kulturelle Attraktivität der Region zu stärken.

An der Kunstroute 2026 beteiligen sich die Künstlerinnen und Künstler Christian Gollmar, Dorothea Kirsch, Hans Vos und Mattanja Coehoorn, Ben Hirtz, Dorothée Bores, Elisabeth Hatscher, Olivier Rijcken und Katherina Rijcken-Bornefeld sowie Christine Nicolay und Clemens Maassen.


Kunstroute lädt den Sommer über zum Entdecken ein

Die Ausstellung ist während der Sommermonate frei zugänglich. Entlang der Route können Besucherinnen und Besucher insgesamt mehr als 30 Kunstwerke entdecken. Informationen zur Strecke sowie Erläuterungen zu den einzelnen Arbeiten sind als digitale Wegbeschreibung erhältlich und liegen zudem am Startpunkt im Haus der Begegnung aus.