Julia Borsch

Landesübungstag: Rund 440 Einsatzkräfte proben für den Ernstfall

VG Prüm. Feuerwehr, THW und DRK haben beim zweiten Landesübungstag für den Brand- und Katastrophenschutz verschiedene Einsatzszenarien geprobt. In der Verbandsgemeinde Prüm standen fünf Großübungen auf dem Programm.

Am 26. September fand der zweite Landesübungstag für den Brand- und Katastrophenschutz des Landes Rheinland-Pfalz statt. Ziel war es, die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Einheiten und Organisationen auf verschiedenen Ebenen zu stärken und bestehende Strukturen gemeinsam zu betrachten.

Auch die Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Prüm, das Technische Hilfswerk (THW) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) beteiligten sich. Bei fünf Großübungen trainierten die Einsatzkräfte unterschiedliche Szenarien.


Brand, Gefahrstoffe und Verkehrsunfall

In Winterspelt wurde ein Brand- und Gefahrstoffeinsatz an einer Biogasanlage geübt. Rund 80 Einsatzkräfte sowie die Gefahrstoffeinheit aus St. Vith nahmen daran teil.

Zeitgleich simulierten 63 Einsatzkräfte auf dem Ausstellungsgelände in Prüm einen Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen.


Waldbrand und Wasserförderung

Auf der Schneifel fand eine groß angelegte Waldbrandübung mit rund 75 Einsatzkräften statt. In Nimsreuland trainierten etwa 71 Einsatzkräfte die Wasserförderung von der Nims bis zur A 60.


Krankenhaus in Prüm evakuiert

Ein weiteres Szenario war ein simulierter Brand im Krankenhaus in Prüm. Rund 150 Einsatzkräfte übten dabei die Evakuierung des Krankenhauses, die Brandbekämpfung sowie die Wasserförderung vom Johannismarkt bis zum Krankenhaus auf dem Kalvarienberg.

Der Landesübungstag diente dazu, bestehende Abläufe zu überprüfen, die Zusammenarbeit über Organisations- und Verwaltungsebenen hinweg zu stärken und Erkenntnisse für künftige Einsatzlagen zu gewinnen.